Arts >> Kunst und Unterhaltung >  >> Theater >> Komödie

Was bedeutet „Ich bin ein Narr“ in Romeo und Julia?

Der Satz „Oh, ich bin der Narr des Schicksals!“ wird von Romeo im dritten Akt, Szene 1 von William Shakespeares Romeo und Julia gesprochen. Es ist ein Ausdruck von Frustration und Verzweiflung, da Romeo darüber klagt, dass seine Liebe zu Julia verboten ist und er sich machtlos fühlt, seine Situation zu ändern.

In dieser Szene wurde Romeo aus Verona verbannt, weil er Tybalt, Julias Cousin, getötet hatte. Er ist in Julias Gemach gekommen, um sich zu verabschieden, bevor er geht, und beide sind über die Situation verstört. Romeo hat das Gefühl, vom Schicksal oder „Glück“ kontrolliert zu werden und keine Kontrolle über sein eigenes Leben oder Glück zu haben.

Der Satz „Ich bin der Narr des Glücks“ kann auch als Anspielung auf die altrömische Vorstellung von Fortuna, der Glücksgöttin, interpretiert werden. Fortuna wurde oft als eine Frau mit verbundenen Augen dargestellt, die auf einem Rad stand, was die Unvorhersehbarkeit und Launenhaftigkeit des Schicksals symbolisierte. Romeo fühlt sich der Gnade dieser blinden Göttin ausgeliefert und wird aus unbekannten Gründen bestraft.

Bezeichnend ist auch Romeos Verwendung des Wortes „Narr“. Zu Shakespeares Zeiten wurde das Wort „Narr“ oft verwendet, um jemanden zu bezeichnen, der albern, leichtgläubig oder dumm war. Es könnte jedoch auch in einer ernsteren Form verwendet werden, um sich auf jemanden zu beziehen, der Pech hatte oder Pech hatte. In diesem Fall verwendet Romeo das Wort „Narr“, um sich selbst als jemanden zu beschreiben, der in der Liebe Pech hatte und dem ein grausames Schicksal widerfahren ist.

Insgesamt ist der Satz „Oh, ich bin der Narr des Schicksals!“ drückt Romeos tiefe Verzweiflung und sein Gefühl der Ohnmacht angesichts des Schicksals aus. Es ist eine kraftvolle Aussage, die die tragische Natur der Liebesgeschichte von Romeo und Julia einfängt.

Komödie

Related Categories