2. Situative Ironie: Abigail beschuldigt andere unschuldige Menschen der Hexerei, um von ihrer eigenen Affäre mit John Proctor abzulenken, und beschuldigt ironischerweise andere des gleichen Verbrechens, das sie begangen hat.
3. Verbale Ironie: Im zweiten Akt gibt Abigail vor, von Geistern heimgesucht zu werden, und beschuldigt Mary Warren der Hexerei. Mary protestiert, dass Abigail lügt, aber Abigail antwortet:„Ich hoffe, Sie zweifeln nicht an meinem Urteil.“ Das ist ironisch, denn Abigail ist diejenige, die tatsächlich lügt, und sie beschuldigt Mary der Lüge.
4. Kosmische Ironie: Die unschuldigen Charaktere im Stück, wie John Proctor und Rebecca Nurse, werden letztendlich bestraft, während die schuldigen Charaktere, wie Abigail und Thomas Putnam, entkommen dürfen. Das ist ironisch, weil es unseren Erwartungen an Gerechtigkeit und Moral zuwiderläuft.
5. Historische Ironie: Die Hexenprozesse in Salem basierten auf realen Ereignissen aus dem Jahr 1692. Das Stück wurde jedoch 1953, während der McCarthy-Ära, von Arthur Miller geschrieben. Millers Stück ist eine Allegorie der McCarthy-Ära und kommentiert anhand der Hexenprozesse in Salem die Gefahren der Massenhysterie und des Machtmissbrauchs.