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Wem gibt der Prinz am Ende von Romeo und Julia die Schuld?

In der letzten Szene von William Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ übernimmt der Prinz von Verona die Verantwortung für die tragischen Ereignisse, die sich abgespielt haben. Er drückt tiefe Trauer und Reue aus und räumt ein, dass sein eigenes Versäumnis, die langjährige Fehde zwischen den Familien Montague und Capulet effektiv zu bewältigen, ein Umfeld geschaffen hat, das fatale Folgen hatte.

Der Prinz erklärt:„Ich bin die Ursache all ihres Leids, / Meine ungeschickte Regierung und Parteiwut, / Die, besser beherrscht, diese beiden bewahrt hätte.“

Der Prinz versteht, dass seine unzureichende Führung und seine Unfähigkeit, den gewaltsamen Konflikt zwischen den beiden Familien zu kontrollieren, die Umstände ermöglicht haben, die zum tragischen Schicksal von Romeo und Julia führten. Er macht sich selbst Vorwürfe, weil er das Wohlergehen seines Volkes vernachlässigt und zulässt, dass ihre privaten Streitigkeiten solch ein extremes Ausmaß erreichen.

Durch die offene Übernahme von Verantwortung will der Fürst auch Frieden und Harmonie in der geteilten Stadt wiederherstellen. Durch seine Selbstkritik und das Eingeständnis seiner Schuld hofft er, den Kreislauf von Gewalt und Feindseligkeit zu beenden, der Verona heimgesucht hat.

Komödie

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