Cole wurde in Montgomery, Alabama, geboren und wuchs in Chicago auf, wo er als Kind seine Karriere mit Auftritten in der Band seiner Familie begann. Mit einer Reihe erfolgreicher Aufnahmen, darunter „Straighten Up and Fly Right“ (1943), „Nature Boy“ (1948) und „Mona Lisa“, entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten Jazzsänger der 1940er und 1950er Jahre. (1950).
Zusätzlich zu seinem Erfolg in der Musik durchbrach Cole auch Rassenbarrieren in der Unterhaltungsindustrie, indem er einer der ersten schwarzen Künstler wurde, der seine eigene Fernsehsendung „The Nat King Cole Show“ (1956-1957) moderierte. Er war auch ein lautstarker Verfechter der Bürgerrechte, und sein Tod an Lungenkrebs im Jahr 1965 war ein großer Verlust für die Musikwelt und die Bürgerrechtsbewegung.
Hier sind einige weitere bemerkenswerte Fakten über Nat King Cole:
* Coles sanfte und samtige Stimme, die oft mit der eines Schlagersängers verglichen wurde, brachte ihm den Spitznamen „The King of Cool“ ein.
* Cole war auch ein talentierter Pianist und Arrangeur und begleitete sich bei seinen Aufnahmen und Auftritten oft selbst.
* 1956 moderierte Cole als erster schwarzer Künstler seine eigene Fernsehsendung „The Nat King Cole Show“ auf NBC. Die Show wurde 1957 abgesetzt, aber Cole durchbrach weiterhin Rassenbarrieren, indem er in Filmen, im Fernsehen und in Zeitschriften auftrat.
* Coles politisches Engagement führte dazu, dass er bei Spendenaktionen für Bürgerrechtsorganisationen auftrat und sich gegen die Rassentrennung aussprach. Er war auch eine Schlüsselfigur bei der Gründung der Artists' Rights Alliance, einer Gruppe von Künstlern, die sich für bessere Arbeitsbedingungen und gleiche Rechte für schwarze Künstler einsetzte.
* Coles Tod an Lungenkrebs im Alter von 45 Jahren war ein Schock für die Unterhaltungsindustrie und die Welt. Er wurde 1990 posthum mit dem Grammy Lifetime Achievement Award ausgezeichnet und 1995 in die Grammy Hall of Fame aufgenommen.