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Was ist Doo Wop?

Doo-Wop ist ein Genre der Vokalmusik, das in den 1940er und frühen 1950er Jahren in den afroamerikanischen Gemeinden von Philadelphia, Pennsylvania und New York City entstand. Es zeichnet sich durch eine starke stimmliche Präsenz aus, wobei mehrere Stimmen in einem oft synkopierten Rhythmus harmonieren. Doo-Wop-Texte drehen sich normalerweise um Themen wie Liebe, Verlust und Freundschaft.

Es entstand als Ergebnis der Mischung der damals vorherrschenden afroamerikanischen Rhythm-and-Blues- und Popmusik-Einflüsse. Es ist nach dem unverwechselbaren Stil benannt, bei dem Sänger die unsinnigen Silben „doo-wop“ als Hintergrundgesang verwendeten, um die musikalischen Räume in ihren Liedern zu füllen.

In Philadelphia entstand Doo-Wop innerhalb einer städtischen Straßenecken- und Schulhof-Gesangskultur, die von afroamerikanischen Gesangsgruppen angeführt wurde. Bemerkenswerte Beispiele früher Doo-Wop-Gruppen sind The Orioles, The Cadillacs und The Marcels. Mittlerweile entwickelte sich eine New-York-Variante, die einen glatten „City-Sound“ betonte. Dieses Subgenre, bekannt als East Coast Doo-Wop oder New York Doo-Wop, umfasst prominente Künstler wie The Valentines, Dion and the Belmonts und Frankie Lymon and the Teenagers.

In den späten 1950er und frühen 1960er Jahren erlebte Doo-Wop sowohl enorme künstlerische Erfolge als auch kommerziellen Erfolg. Zahlreiche Doo-Wop-Hits schafften es in den gesamten Vereinigten Staaten in die Musik-Charts und durchbrachen dabei häufig die im Popmusikbereich bestehenden Rassenbarrieren. Songs wie „Sh-Boom“ von The Crew-Cuts und „In the Still of the Night (I’ll Remember)“ von The Five Satins erlangten aufgrund ihrer eingängigen Melodien und ergreifenden Texte großen Ruhm.

Komödie

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