Argumente für die Besessenheit:
* Anfangsattraktion: Hughie ist sofort von Rae geschlagen und überschüttet sie mit Aufmerksamkeit und Komplimenten. Er scheint bestrebt zu sein, sie zu beeindrucken und näher zu kommen.
* Kontrolle des Verhaltens: Er wird besitzergreifend und kontrolliert, beschränkt ihre Freiheit und versucht, ihre Gefühle zu verwalten. Er trifft sogar Entscheidungen für sie ohne ihre Zustimmung, wie das Boot in den Sturm zu lenken.
* Eifersucht: Hughie zeigt Eifersucht und Unsicherheit, als Rae mit John interagiert, insbesondere nachdem sie ihre frühere Verbindung entdeckt hat.
* Intrusive Gedanken: Hughie erlebt störende Träume und Albträume, was auf eine ungesunde Fixierung auf RAE hinweist.
Argumente gegen Besessenheit:
* gemeinsames Trauma: Hughie und Rae verbinden sich über ihre gemeinsamen Erfahrungen mit Trauer und Verlust. Dies schafft eine emotionale Verbindung, die über die bloße Anziehung hinausgeht.
* Angst und Verwundbarkeit: Hughies Handlungen könnten aus der Angst vor Verlassenheit und dem Wunsch entstehen, Rae zu schützen. Sein kontrollierendes Verhalten könnte ein verzweifelter Versuch sein, an ihr festzuhalten.
* Erlösungsbogen: Am Ende des Films zeigt Hughie Reue für seine Handlungen und Versuche, wieder gut zu machen. Er scheint das Ausmaß seiner Fehler zu verstehen und zeigt Verwundbarkeit.
Schlussfolgerung:
Während Hughie einige obsessive Tendenzen zeigt, bezeichnet der Film ihn nicht ausdrücklich als besessen. Sein Verhalten ist vielfältig, angetrieben von einer Mischung aus Anziehung, Angst, Trauer und Unsicherheit. Letztendlich bleibt es dem Betrachter überlassen, die Nuancen ihrer Beziehung zu interpretieren und zu entscheiden, ob Hughies Gefühle die Linie in die Besessenheit überschritten haben.