* Der "ruhige Mann" ist nicht wirklich ruhig: Sean wird zunächst als einsamer, reservierter Mensch dargestellt, aber im Verlauf der Geschichte wird er sich manchmal als ziemlich ausgelassen, durchsetzungsfähig und sogar gewalttätig dargestellt. Seine Handlungen werden oft von Leidenschaft und Wut angetrieben, die dem "ruhigen" Bild, das er projiziert, direkt widersprechen.
* Seine Stille ist eine Fassade: Seans Stille und Reserve spiegeln nicht seine wahre Natur wider. Er ist ein Mann, der vom vergangenen Trauma heimgesucht wird, eine verlorene Seele, die Trost und Erlösung sucht. Seine Stille dient als Schild und versteckt seine emotionalen Turbulenzen und die inneren Turbulenzen, die er trägt.
* er findet seine Stimme durch Gewalt: Seans Reise, um seine Stimme zu finden, ist unkonventionell. Er nutzt physische Gewalt, um sein Recht auf Mary Kate zu beanspruchen und findet letztendlich seine Stimme und Selbstsicherheit durch seine Handlungen und nicht durch stille Kontemplation.
* Das Streben nach Liebe führt zu Konflikten: Während Sean nach Liebe und Verbindung sucht, beinhalten seine Methoden, dies zu erreichen, Konflikte und Aggressionen. Er kämpft für Mary Kates Hand in der Ehe, schafft einen Riss innerhalb der Gemeinde und verursacht ein weiteres Chaos.
* Der Film romantisiert Gewalt: "The Quiet Man" porträtiert Seans gewalttätige Handlungen in einem komödiantischen und fast feierlichen Licht und ignoriert die potenziellen Folgen und Trauma, die sie verursachen. Diese Verherrlichung von Gewalt ist eine große Ironie angesichts der Themen des Films, die Frieden und Ruhe zu finden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ironie in "The Quiet Man" in der Ungleichheit zwischen Seans äußere Persona und seinen inneren Kämpfen liegt. Er ist ein Mann, der Quietude sucht, aber seine Stimme durch Konflikte findet, und sein Streben nach Liebe ist mit Gewalt verflochten. Die Romantisierung der Gewalt durch den Film trägt weiter zur allgemeinen Ironie bei.