Arts >> Kunst und Unterhaltung >  >> Theater >> Komödie

Was ist Willy Lomans Hamartia im Tod des Verkäufers?

Willy Lomans Hamartia in Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ ist seine Unfähigkeit, die Realität zu akzeptieren und sein unermüdliches Streben nach dem amerikanischen Traum, was zur Selbstzerstörung führt.

So manifestiert sich seine Hamartia:

* Wahnhafte Selbstwahrnehmung: Trotz gegenteiliger Beweise sieht sich Willy als erfolgreicher Verkäufer. Er klammert sich an vergangene Erfolge und ignoriert seine aktuellen Probleme und seine finanzielle Instabilität.

* Falsche Werte: Er stellt materiellen Reichtum und Popularität höher als echte menschliche Beziehungen und persönliche Erfüllung. Dies führt dazu, dass er oberflächliche Erfolge über das Wohlergehen seiner Familie stellt.

* Leugnung seiner Grenzen: Er weigert sich anzuerkennen, dass er nicht mehr der „große Mann“ ist, der er einmal war. Diese Verleugnung schürt seine Verzweiflung und führt letztendlich zu seinem Untergang.

* Leben in der Vergangenheit: Willy erinnert sich ständig an seine „goldenen Tage“, die ironischerweise zu seinem Untergang beitrugen. Es gelingt ihm nicht, sich an die sich verändernde Welt und ihre Anforderungen anzupassen.

* Selbstsabotierendes Verhalten: Willys Verfolgung eines unmöglichen Traums führt zu rücksichtslosen und selbstzerstörerischen Handlungen wie seiner Affäre und schließlich zu seinem Selbstmord.

Seine Hamartia ist kein einzelner Fehler, sondern ein komplexes Netz aus Missverständnissen und Selbsttäuschung, das letztendlich zu seinem tragischen Ende führt. Es ist eine ergreifende Erinnerung an die Gefahren, die damit einhergehen, an unrealistischen Träumen festzuhalten und die Realitäten des Lebens zu ignorieren.

Komödie

Related Categories