Hier ist eine Zusammenfassung dessen, was passiert ist:
* Der Missbrauch: Tracey Thurman wurde jahrelang wiederholt von ihrem Ehemann Charles „Chuck“ Jr. misshandelt. Sie reichte zahlreiche einstweilige Verfügungen gegen ihn ein, doch die Polizei und das Gerichtssystem reagierten oft nicht.
* Der Angriff: Im Jahr 1983 griff Chuck Jr. Tracey gewaltsam an und verletzte sie schwer. Sie überlebte, blieb aber mit bleibenden Behinderungen zurück.
* Der Prozess: Der Bundesstaat Connecticut klagte Chuck Jr. wegen Körperverletzung an, er wurde jedoch freigesprochen.
* Die Folgen: Der Freispruch war ein schwerer Rückschlag für den Kampf gegen häusliche Gewalt und löste große Empörung aus. Darin wurde deutlich, dass das Justizsystem Opfer oft im Stich lässt, selbst wenn sie Schutz suchten.
* Die Klage: Thurman verklagte die Stadt Torrington, Connecticut, mit der Begründung, dass Polizei und Gerichte es versäumt hätten, sie zu schützen. Sie gewann den Fall und schuf damit einen Präzedenzfall dafür, dass die Strafverfolgungsbehörden für Untätigkeit in Fällen häuslicher Gewalt zur Rechenschaft gezogen werden.
* Auswirkungen: Der Fall Thurman wurde zu einem bahnbrechenden Fall, der zu erheblichen Änderungen der Gesetze zu häuslicher Gewalt und der Polizeipraktiken führte. Dadurch rückte das Thema häusliche Gewalt ins öffentliche Bewusstsein und trug dazu bei, die gesellschaftliche Einstellung zu ändern.
Was mit ihnen nach dem Prozess passiert ist:
* Tracey Thurman: Sie setzte sich für die Opfer häuslicher Gewalt ein und setzte sich dafür ein, das Bewusstsein zu schärfen und die Reaktion der Strafverfolgungsbehörden und des Justizsystems zu verbessern. Sie hat ausführlich über ihre Erfahrungen gesprochen und wurde in zahlreichen Dokumentationen und Nachrichtenberichten vorgestellt.
* Charles „Chuck“ Jr.: Nach dem Prozess blieb er noch kurze Zeit im Fokus der Öffentlichkeit, verschwand jedoch schließlich aus dem Rampenlicht. Sein aktueller Aufenthaltsort und seine Aktivitäten sind unbekannt.
Der Fall Thurman ist nach wie vor eine wichtige Erinnerung an die Herausforderungen, mit denen Überlebende häuslicher Gewalt konfrontiert sind, und an die Notwendigkeit kontinuierlicher Bemühungen, die Reaktion des Justizsystems auf diese Verbrechen zu verbessern.