* Die Perspektive des Monsters: Die Perspektive des Monsters bietet einen düster-komödiantischen Blick auf die Menschheit. Seine Sehnsucht nach Akzeptanz und sein Kampf, die Welt, in die er hineingeworfen wird, zu verstehen, sind in ihrer Naivität und ihrem Pathos oft urkomisch.
* Victors übertriebene Reaktionen: Victor Frankensteins obsessive Art und seine melodramatischen Äußerungen, gepaart mit seinem Mangel an Weitsicht, können als komödiantisch absurd angesehen werden. Seine Angst vor seiner Schöpfung und seine Versuche, sie zu kontrollieren, schlagen oft fehl und sorgen für noch mehr Chaos.
* Die gotischen Elemente: Das Gothic-Setting und die melodramatische Sprache sollen zwar beängstigend sein, können aber in ihrer übertriebenen Art amüsant sein.
* Die Missverständnisse des Monsters: Die Versuche des Monsters, etwas über die Welt zu lernen, und seine Kommunikationsschwierigkeiten führen oft zu komödiantischen Situationen. Seine Fehlinterpretation der Ereignisse und seine Versuche, sich in die Gesellschaft zu integrieren, können sowohl tragisch als auch lustig sein.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass „lustig“ subjektiv ist und der Humor in „Frankenstein“ oft düster und ironisch ist. Der Roman ist in erster Linie eine warnende Geschichte, die die Folgen unkontrollierten Ehrgeizes und die Natur der Menschheit untersucht. Der Humor entsteht aus der Absurdität der Situation und dem Konflikt zwischen der Unschuld des Monsters und der Grausamkeit der Welt.
Wenn Sie auf der Suche nach einer unbeschwerten Lektüre sind, ist „Frankenstein“ möglicherweise nicht die beste Wahl. Wer aber schwarzen Humor schätzt und Ironie schätzt, findet auf jeden Fall komödiantische Elemente.