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Wie ist die Familie Ismene ausgerichtet?

In der griechischen Mythologie wird Ismene als familienorientierte Figur dargestellt, insbesondere im Verhältnis zu ihrer Schwester Antigone. So manifestiert sich Ismenes Familienorientierung:

Loyalität gegenüber der Familie:

Ismene ist ihrer Familie gegenüber äußerst loyal, insbesondere gegenüber ihrer Schwester Antigone. Obwohl sie sich der damit verbundenen Risiken bewusst ist, steht sie an Antigones Seite und unterstützt sie in ihrer Entscheidung, ihren verstorbenen Bruder Polyneikes entgegen dem Befehl von König Kreon zu begraben.

Geteiltes Schicksal und Schuld:

Ismene fühlt sich zutiefst schuldig und beschämt, weil sie sich nicht aktiv an Antigones Plan, Polyneikes zu begraben, beteiligt hat. Sie glaubt, dass sie die Last der Aufgabe hätte teilen und gemeinsam mit ihrer Schwester die Konsequenzen tragen sollen.

Widersprüchliche Pflichten:

Ismenes Familienorientierung steht im Widerspruch zu ihren Verpflichtungen gegenüber dem Staat und dem Gesetz. Sie versteht, dass es als Verrat gilt, sich den Befehlen des Königs zu widersetzen, aber es fällt ihr schwer, dieser Pflicht Vorrang vor ihrer Loyalität gegenüber ihrer Familie zu geben.

Opferbereitschaft:

Als Antigone für ihre Taten zum Tode verurteilt wird, zögert Ismene zunächst, sich ihrem Schicksal anzuschließen. Im Laufe des Stücks kommt sie jedoch mit dem Gedanken zurecht, die Strafe ihrer Schwester zu teilen, und demonstriert damit ihre absolute Hingabe an die familiären Bindungen.

Gemeinsames Schicksal:

In einigen Interpretationen des Stücks wird Ismenes Hingabe an ihre Familie als gemeinsames Schicksal dargestellt. Ismenes Leben wird untrennbar mit dem von Antigone verbunden und sie entscheidet sich schließlich dafür, ihr Schicksal zu teilen, anstatt ohne ihre Schwester zu leben.

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