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Wenn Hamlet zu Ophelia sagt, dass alle bis auf einen leben sollen, die bereits verheiratet sind, III i 128, was sagt er eigentlich?

In dieser Zeile aus Hamlets berühmtem Monolog „Sein oder Nichtsein“ spricht Hamlet nicht direkt zu Ophelia. Er beschäftigt sich mit der existenziellen Frage, ob es besser ist, die Strapazen des Lebens zu ertragen oder durch den Tod Befreiung zu suchen. Der Verweis auf „diejenigen, die bereits verheiratet sind, werden alle bis auf einen leben“ (Akt III, Szene I, Zeilen 128-129) ist Teil von Hamlets umfassenderen Überlegungen zum menschlichen Zustand und den Herausforderungen und Verantwortlichkeiten, die das Leben mit sich bringt.

Hamlets Aussage über die Ehe kann auf verschiedene Weise interpretiert werden. Auf einer Ebene könnte man es als Kommentar zur Unvermeidlichkeit des Todes sehen. Hamlet weist darauf hin, dass der Tod unabhängig vom Familienstand oder anderen Umständen letztendlich für alle außer einer Person unvermeidbar ist. Diese Interpretation steht im Einklang mit dem Grundthema des Monologs, das sich mit der Angst vor dem Tod und der Ungewissheit darüber auseinandersetzt, was danach kommt.

Eine andere mögliche Interpretation ist, dass Hamlet Neid oder Bedauern gegenüber denen zum Ausdruck bringt, die bereits verheiratet sind. Er könnte das Gefühl haben, dass die Ehe ein Gefühl von Stabilität, Kameradschaft und Erfüllung bietet, das ihm in seinem eigenen Leben fehlt. Diese Interpretation knüpft an Hamlets komplexen emotionalen Zustand im gesamten Stück an, der von Gefühlen der Isolation, Melancholie und Desillusionierung geprägt ist.

Letztendlich lässt Hamlets Aussage über die Ehe mehrere Interpretationen zu und trägt dazu bei, die Gesamtkomplexität und Tiefe des Monologs zu bereichern. Es spiegelt Hamlets introspektive Natur und die Tiefe seiner philosophischen Betrachtung wider, während er sich mit den grundlegenden Fragen des Lebens auseinandersetzt.

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