Wie unterscheiden sich ein Madrigal und eine Motette?
Ein Madrigal ist eine Art polyphoner Vokalmusik, die während der Renaissance in Italien entstand. Madrigale sind in der Regel weltlicher Natur und werden für eine kleine Gruppe unbegleiteter Sänger geschrieben. Die Texte sind typischerweise poetisch und die Musik zeichnet sich oft durch die Verwendung von Wortmalerei aus.
Eine Motette ist ebenfalls eine Form der polyphonen Vokalmusik, sie ist jedoch meist komplexer als ein Madrigal. Motetten sind typischerweise religiöser Natur und werden oft für eine größere Gruppe von Sängern geschrieben. Die Texte stammen typischerweise aus der Bibel oder anderen heiligen Quellen, und die Musik zeichnet sich oft durch die Verwendung von Kontrapunkten aus.