1. Ellipsen (...): Shakespeare verwendet Ellipsen, um Pausen anzuzeigen und so Hamlets Zögern und tiefes Nachdenken zum Ausdruck zu bringen. Die Pausen lassen darauf schließen, dass Hamlet sich mit komplexen Fragen und Emotionen auseinandersetzt.
- _"Ob es edler ist, zu leiden..."_
2. Bindestriche (--): Striche stellen abrupte Gedankenänderungen oder Unterbrechungen dar und spiegeln Hamlets inneren Konflikt wider. Sie verdeutlichen sein Schwanken zwischen verschiedenen Perspektiven und die Intensität seiner Emotionen.
- _"Sein oder Nichtsein – das ist hier die Frage..."_
3. Ausrufezeichen (!): Shakespeare verwendet Ausrufezeichen, um Hamlets Frustration und Angst hervorzuheben. Diese Interpunktionen vermitteln die Intensität seiner Gefühle und die emotionale Tiefe seiner existenziellen Überlegungen.
-_"...O Gott! O Gott!"_
4. Fragezeichen (?): Fragezeichen werden verwendet, um die philosophischen Fragen darzustellen, mit denen sich Hamlet auseinandersetzt. Sie symbolisieren seine Verwirrung, seinen Zweifel und seine Suche nach Antworten.
-_ „Wer würde Fardels ertragen, unter einem müden Leben zu grunzen und zu schwitzen?“_
5. Semikolons (;): Semikolons trennen verschiedene Ideen oder Sätze und spiegeln Hamlets Versuch wider, seine Gedanken zu ordnen. Das Vorhandensein von Semikolons vermittelt jedoch auch ein Gefühl der Fragmentierung und spiegelt sein inneres Chaos wider.
- _"So macht das Gewissen uns alle zu Feiglingen; Und so entsteht der natürliche Farbton der Entschlossenheit..."_
6. Doppelpunkte (:): Doppelpunkte leiten Erklärungen oder Listen ein und spiegeln Hamlets Bemühungen wider, seine Situation zu rationalisieren und zu analysieren. Die Verwendung von Doppelpunkten verdeutlicht jedoch auch die Grenzen der Vernunft beim Verständnis der Komplexität von Leben und Tod.
- „Denn in diesem Todesschlaf können welche Träume kommen, wenn wir diese sterbliche Hülle abgestreift haben ...“_
Durch diese spezifischen Satzzeichen stellt Shakespeare Hamlets Geisteszustand anschaulich dar und fängt seine inneren Kämpfe, emotionalen Kummer und philosophischen Betrachtungen ein. Der kluge Einsatz von Zeichensetzung verstärkt die dramatische Intensität des Monologs und vertieft das Verständnis des Publikums für Hamlets introspektive Reise.