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Welche Emotionen werden von Antigone und Ismene dargestellt?

Antigone und Ismene, zwei Schwestern in Sophokles‘ Stück „Antigone“, stellen im Laufe des Stücks eine Reihe von Emotionen dar. Hier sind einige Schlüsselemotionen, die jeder Charakter zum Ausdruck bringt:

Antigone:

1. Entschlossenheit und Entschlossenheit: Antigone beweist bei ihrer Mission, ihren Bruder Polyneikes zu begraben, unerschütterliche Entschlossenheit, obwohl König Kreon dies durch einen Erlass verbietet. Sie ist fest davon überzeugt, dass sie ihre religiösen und moralischen Pflichten erfüllen muss, auch wenn das bedeutet, sich dem Gesetz zu widersetzen.

2. Liebe und Loyalität: Antigones starke Liebe zu ihrem Bruder und ihr Gefühl der Loyalität gegenüber ihrer Familie bestimmen ihr Handeln. Sie glaubt, dass es ihre Pflicht ist, das Andenken ihres Bruders zu ehren und zu schützen, auch wenn sie dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt.

3. Leidenschaft und Trotz: Antigones Leidenschaft für Gerechtigkeit und ihre Bereitschaft, sich der Autorität zu widersetzen, stehen im Mittelpunkt ihres Charakters. Sie hat keine Angst davor, für das einzustehen, woran sie glaubt, selbst wenn das bedeutet, den mächtigen Herrscher von Theben herauszufordern.

4. Stolz und Sturheit: Antigones Stolz und Sturheit tragen zu ihrem Untergang bei. Sie weigert sich, der Autorität Kreons nachzugeben oder ihre Prinzipien zu gefährden, selbst als klar wird, dass ihr Handeln tragische Folgen haben wird.

Ismene:

1. Angst und Vorsicht: Ismenes Hauptgefühl ist Angst. Sie hat Angst, sich Kreons Erlass zu widersetzen, und hat Angst vor den möglichen Konsequenzen für sich und ihre Schwester. Sie fordert Antigone auf, vorsichtig zu sein und ein so gefährliches Risiko zu vermeiden.

2. Besorgnis und Sorge: Ismene sorgt sich sehr um ihre Schwester und macht sich Sorgen um ihre Sicherheit. Sie versucht, Antigone von ihrem Plan abzubringen, warnt sie vor den Gefahren und drängt sie, die praktischen Auswirkungen ihres Handelns zu bedenken.

3. Bedauern und Schuldgefühle: Nachdem Antigone ihren Plan in die Tat umsetzt und zum Tode verurteilt wird, ist Ismene voller Bedauern und Schuldgefühle. Sie macht sich selbst Vorwürfe, weil sie ihre Schwester nicht unterstützt, und hat das Gefühl, ihre Pflicht als Geschwister verletzt zu haben.

4. Annahme und Einreichung: Im Gegensatz zu Antigones trotziger Haltung akzeptiert Ismene letztendlich Kreons Autorität und die Konsequenzen ihres Handelns. Sie erkennt an, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand genommen haben und gibt sich mit ihrem tragischen Ende ab.

Während des gesamten Stücks treiben die gegensätzlichen Emotionen von Antigone und Ismene den Konflikt voran und schaffen ein komplexes Drama, das Themen wie Pflicht, Loyalität, familiäre Bindungen, individuelles Gewissen und die Folgen von Ungehorsam erforscht.

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