Welche Gefühle gegenüber Träumen drückt Mercutio in seinem Queen-Mab-Monolog aus?
Mercutios Queen Mab-Monolog in William Shakespeares Romeo und Julia drückt eine skurrile und fantasievolle Sicht auf Träume aus. Er verkörpert Königin Mab als Miniaturfee, die auf einem winzigen Streitwagen fährt, der von einem Team aus Atomen gezogen wird, und beschreibt ihre schelmischen Taten, während sie die schlafenden Menschen der Welt besucht. Durch diese Personifizierung stellt Mercutio Träume als flüchtig, verspielt und substanzlos dar. Er weist auch darauf hin, dass Träume sowohl entzückend als auch verstörend sein können, indem er Mabs Fähigkeit erwähnt, die Nase von Liebenden zu kitzeln und Albträume bei denen zu verursachen, die anderen Unrecht getan haben. Insgesamt vermittelt Mercutios Monolog ein Gefühl des Staunens und der Faszination für die Welt der Träume und erkennt gleichzeitig deren unvorhersehbare und vergängliche Natur an.