1. Beten: Männer nehmen an gemeinsamen Gebeten teil, die von einem Rabbiner oder Kantor geleitet werden. Zu diesen Gebeten gehört die Amida, das zentrale Gebet der jüdischen Liturgie, sowie andere Gebete und Segenswünsche.
2. Thora-Lesung: Während der Schabbat-Morgengottesdienste wird die Thora, der heilige jüdische Text, von einer bestimmten Person, oft einem Mitglied der Gemeinde, vorgelesen. Männer werden zur Tora aufgerufen, um vor und nach der Lesung Segenswünsche zu rezitieren. Diese Ehre wird „Alija“ genannt.
3. Tragen von Tallit und Tefillin: Viele Männer tragen während des Schabbatgebets einen Tallit, einen Gebetsschal, und Tefillin, Lederkästchen mit Tora-Versen. Der Tallit wird um den Körper gewickelt, während die Tefillin auf Arm und Stirn gelegt werden.
4. Singen und Reagieren: Während des Gottesdienstes beteiligen sich Männer aktiv am Singen von Kirchenliedern, Psalmen und Gebeten. Sie können auf die Gebete und Segnungen auch mit traditionellen Antworten wie „Amen“ und „Baruch HaShem“ (Gesegnet sei der Name) antworten.
5. Lernen und Diskussion: Der Schabbat ist auch eine Zeit des Lernens und der spirituellen Reflexion. Männer können sich an Diskussionen über jüdische Lehren, Ethik und den wöchentlichen Thora-Abschnitt beteiligen.
6. Kiddusch: Nach Abschluss des Morgengottesdienstes nehmen die Männer am Kiddusch teil, einem rituellen Segen bei Wein oder Traubensaft. Dies markiert den Beginn des Schabbatmahls.
7. Hawdala: Am Ende des Schabbats nehmen Männer an der Hawdala-Zeremonie teil, die den Übergang von der Heiligkeit des Schabbats zum regulären Alltagsablauf markiert. Dazu gehört das Rezitieren besonderer Segenswünsche bei Wein, Gewürzen und einer geflochtenen Kerze.