Hier ist eine detailliertere Beschreibung der Fraktionslosen in der „Divergent“-Reihe:
Herkunft:
Zu den Fraktionslosen zählten ursprünglich jene Personen, die die strengen Eignungstests nicht bestanden hatten, die ihre Eignung für eine der fünf Fraktionen bestimmten:Abnegation, Amity, Candor, Dauntless und Erudite. Diese Tests fanden im Alter von 16 Jahren statt und jeder, der keine eindeutige Eignung für eine Fraktion zeigte, wurde als fraktionslos eingestuft.
Lebensbedingungen:
Die Fraktionslosen leben in Armut und haben keinen Zugang zu vielen grundlegenden Ressourcen wie Wohnraum, Gesundheitsversorgung und Bildung. Um zu überleben, begehen sie oft Bagatelldiebstähle und andere illegale Aktivitäten. Sie werden von den Mitgliedern der Fraktionen im Allgemeinen verachtet und stigmatisiert.
Politische Macht:
Die Fraktionslosen sind in der Regierung von Chicago nicht vertreten. Sie sind grundsätzlich entrechtet und von den Entscheidungsprozessen der Gesellschaft ausgeschlossen.
Unerschrockene Einweihung:
Einige fraktionslose Personen versuchen, sich der Dauntless-Fraktion anzuschließen, die für ihren Mut und ihre körperliche Stärke bekannt ist. Der Aufnahmeprozess ist jedoch äußerst schwierig und weist eine hohe Abbrecherquote auf. Wer die Initiation erfolgreich abschließt, darf sich den Dauntless anschließen und Fraktionsmitglieder werden.
Treue:
Zunächst sind die Fraktionslosen keiner der Fraktionen angeschlossen. Im Verlauf der Serie werden sie jedoch zu Spielfiguren in einem Machtkampf zwischen den Fraktionen, insbesondere während der Ereignisse von „Insurgent“ und „Allegiant“.
Bedeutung in der Geschichte:
Die Fraktionslosen spielen eine entscheidende Rolle in der Gesamterzählung der „Divergent“-Reihe. Ihre Kämpfe, ihre Marginalisierung und ihr Wunsch nach Gleichheit und Inklusion in der Gesellschaft werfen wichtige Fragen zu sozialer Ungleichheit, Gerechtigkeit und den Folgen einer gespaltenen Gesellschaft auf.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fraktionslosen in der „Divergent“-Serie Individuen darstellen, die nicht in gesellschaftliche Normen oder Erwartungen passen. Aufgrund ihres parteilosen Status sind sie mit Diskriminierung und Schwierigkeiten konfrontiert und fordern die Protagonistin Tris Prior und andere Charaktere heraus, ihre Vorurteile zu überprüfen und sich für eine integrativere und gerechtere Gesellschaft einzusetzen.