_Liebe zu Rom und zur Republik _
- Wie viele römische Aristokraten glaubte Brutus, dass die Römische Republik die beste Regierungsform sei und befürchtete, dass Caesars wachsende Macht zum Ende der Republik und zur Errichtung einer Diktatur führen würde.
- Brutus war ein Mann von adliger Herkunft, dessen Vorfahren der Republik mit Auszeichnung gedient hatten, und er empfand Caesar als eine Bedrohung für die traditionellen Werte und Institutionen Roms.
_Persönliche Motivation _
- Brutus war ein enger Freund und Verbündeter Caesars gewesen, aber er fühlte sich durch Caesars Taten betrogen und hatte das Gefühl, keine andere Wahl zu haben, als zum Schutz der Republik zu handeln.
- Brutsu war auch besorgt, dass Caesars Ermordung zu einem Bürgerkrieg führen würde, glaubte jedoch, dass es sich um ein notwendiges Opfer zur Erhaltung der Republik handelte.
_Einfluss anderer _
- Brutus wurde von anderen Verschwörern wie Gaius Cassius Longinus und Decimus Brutus überredet, sich dem Attentatskomplott anzuschließen. Diese Verschwörer nutzten Brutus‘ Pflichtbewusstsein und überzeugten ihn davon, dass es in seiner Verantwortung liege, gegen Caesar vorzugehen.
_Stoische Philosophie _
- Brutus war ein Anhänger des Stoizismus, einer Philosophie, die Pflicht und Selbstaufopferung betonte, was möglicherweise auch seine Entscheidung, sich der Verschwörung anzuschließen, beeinflusst hat.
Am Ende traf Brutus aufgrund einer Kombination aus seiner Liebe zu Rom, persönlichen Beweggründen, dem Einfluss anderer und seinen philosophischen Überzeugungen die schwierige Entscheidung, sich an der Verschwörung gegen Cäsar zu beteiligen.