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Welche Regeln galten in Mohawk-Familien?

Die traditionelle Mohawk-Familie war matrilinear, was bedeutet, dass Abstammung und Erbe über die Linie der Mutter verfolgt wurden. In jedem Langhaus wohnte eine Gruppe verwandter Frauen sowie deren Ehemänner und Kinder. Die älteste Frau im Langhaus, die Clan-Matrone, hatte große Autorität und traf wichtige Entscheidungen bezüglich der Familie und des Langhauses.

Auch Mohawk-Familien waren exogam, was bedeutete, dass Einzelpersonen außerhalb ihres Clans heiraten mussten. Diese Regel trug dazu bei, die soziale Harmonie aufrechtzuerhalten und Konflikte innerhalb der Gemeinschaft zu verhindern.

In Bezug auf die Kindererziehung legten Mohawk-Eltern Wert auf Zusammenarbeit und Respekt gegenüber anderen. Den Kindern wurde beigebracht, Verantwortung zu übernehmen und zum Wohl der Gemeinschaft beizutragen. Körperliche Bestrafung war selten und stattdessen wurden Kinder durch sanfte Führung und Überredung diszipliniert.

Insgesamt zeichneten sich Mohawk-Familien durch starke Verwandtschaft, gegenseitigen Respekt und Zusammenarbeit aus. Diese Werte waren für das Überleben und den Erfolg der Mohawk-Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.

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