* Universalismus und Inklusivität: Der Sikhismus betont die Universalität Gottes und die Gleichheit aller Wesen. Die Einbeziehung von Hymnen durch Nicht-Sikh-Individuen, insbesondere diejenigen, die geistig erwacht und die Wahrheit gesucht wurden, spiegelt diesen grundlegenden Glauben wider.
* spirituelle Weisheit ehren: Der Guru Granth Sahib ist eine Zusammenstellung spiritueller Lehren und Poesie, die bestimmte religiöse Grenzen überschreiten. Es erkennt und ehrt die Weisheit in den Lehren und Erfahrungen von Individuen aus verschiedenen Glaubensrichtungen.
* Suche nach Wahrheit und Verständnis: Die Zusammenstellung des Guru Granth Sahib war ein bewusster Akt der Suche nach Wahrheit und Verständnis aus verschiedenen Perspektiven. Durch die Einbeziehung verschiedener Stimmen fördert die Schrift die Reflexion und einen ganzheitlichen Ansatz zur Spiritualität.
* Betonung auf persönliche Erfahrung: Die Hymnen im Guru Granth Sahib sind nicht nur religiöse Lehren, sondern die Reflexionen persönlicher Erfahrungen und Einsichten. Diese Betonung einzelner spiritueller Reisen macht die Schrift mit unterschiedlichem Hintergrund für Menschen zugezogen.
* die Einheit Gottes veranschaulichen: Die Hymnen von Nicht-Sikh-Individuen sprechen oft von derselben göttlichen Realität, wenn auch durch verschiedene sprachliche und kulturelle Linsen. Dies zeigt weiter die Sikh -Überzeugung, dass Gott einer ist und alle Religionen überschritten.
Beispiele für Nicht-Sikh-Autoren im Guru Granth Sahib:
* Bhagat Kabir: Ein prominenter Poet-Saint aus dem 15. Jahrhundert, der für seine mystischen Lehren bekannt ist.
* Bhagat namdev: Ein Marathi-Dichter aus dem 13. Jahrhundert und Anhänger von Lord Vishnu.
* Bhagat Farid: Ein Sufi -Mystiker, der im 12. und 13. Jahrhundert lebte.
* Bhagat Ravidas: Ein Dichter und Sozialreformer aus dem 15. Jahrhundert, der Kastenhierarchien in Frage stellte.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Guru Granth Sahib diese Personen nicht als Propheten oder Gründer anderer Religionen betrachtet. Ihre Beiträge werden vielmehr als wertvolle Ergänzungen zum breiteren spirituellen Diskurs und als Beweis für die universelle Natur der Wahrheit angesehen.