* Die gemeinsame Gefahr: Zusammen mit seinem Lebensfeind Ulrich von Gradwitz unter dem umgestürzten Baum gefangen, müssen sie sich ihrer gemeinsamen Verletzlichkeit stellen. Diese gemeinsame Gefahr löst einen Teil ihrer Feindseligkeit auf.
* Die Erkenntnis der Sinnlosigkeit ihrer Fehde: Während sie gefangen liegen, beginnt Gradwitz zu begreifen, dass ihre jahrhundertealte Fehde angesichts ihrer gegenwärtigen Situation sinnlos und bedeutungslos ist. Er erkennt die Absurdität ihrer Rivalität und den Schaden an, den sie angerichtet hat.
* Das Potenzial zur Versöhnung: Die Möglichkeit, gemeinsam zu fliehen und zu überleben, schafft einen Raum, in dem sie über Versöhnung nachdenken können. Diese Möglichkeit, gepaart mit dem Verständnis, dass sie beide Opfer derselben Naturgewalt sind, erweicht ihre Herzen und ermöglicht es ihnen, einander in einem neuen Licht zu sehen.
Letztlich resultiert Gradwitz‘ Verhaltensänderung aus einer Kombination seiner eigenen veränderten Perspektive, den Umständen ihrer gemeinsamen misslichen Lage und der Möglichkeit einer neuen Zukunft, frei von der Bitterkeit ihrer Fehde.