Hier sind drei Beispiele aus „The Pillow Book“, die Shōnagons Sicht auf Masahiro veranschaulichen:
1. Seine übermäßig formelle Art: Shōnagon beschreibt Masahiro als sehr förmlich und steif, selbst in ungezwungenen Situationen. Sie erwähnt zum Beispiel, dass er selbst im Gespräch mit engen Freunden eine übertrieben höfliche Sprache verwendet, wodurch er unbeholfen und kontaktlos wirkt. Diese Formalität steht im Gegensatz zur entspannteren und informelleren Atmosphäre des Gerichts und lässt ihn lächerlich erscheinen.
2. Sein Unverständnis: Shōnagon erzählt, wie Masahiro Schwierigkeiten hat, einfache Ideen oder Konzepte zu begreifen. Er lässt sich leicht verwirren und versteht Witze oder Situationen oft falsch, was ihn dumm erscheinen lässt. Dieser Mangel an Verständnis könnte als Zeichen seiner intellektuellen Minderwertigkeit gewertet werden und dazu beitragen, dass er als Gespött wahrgenommen wird.
3. Seine übertriebenen Handlungen: Shōnagon beschreibt Masahiros Handlungen als übermäßig dramatisch und theatralisch. Er neigt dazu, auf bestimmte Situationen überzureagieren und sich großartig zur Schau zu stellen, was gekünstelt und albern wirkt. Diese Tendenz, seine Gefühle zu übertreiben, verstärkt den Eindruck, dass er eher eine Figur der Belustigung als des Respekts ist.
Während Shōnagon keine Liste mit drei konkreten Handlungen liefert, zeichnet ihre subtile Darstellung von Masahiros Manierismen, Missverständnissen und übertriebenem Verhalten ein klares Bild von jemandem, der nicht ernst genommen wird und oft lächerlich gemacht wird.