Hier ist eine Aufschlüsselung der Gründe:
* Rassenstereotypen: Der Film verewigt schädliche Stereotypen über Schwarze und stellt sie als glücklich und unterwürfig gegenüber weißen Charakteren dar. Diese Darstellung wird von vielen als beleidigend und unsensibel empfunden.
* Historische Ungenauigkeiten: Die Darstellung der Sklaverei im Film ist stark romantisiert und ignoriert die harten Realitäten der Institution. Es verewigt eine nostalgische Sicht auf den Süden, die viele als beleidigend und historisch unzutreffend empfinden.
* Kulturelle Sensibilität: Disney hat die problematischen Elemente des Films anerkannt und seine Sensibilität für die Anliegen der afroamerikanischen Gemeinschaft zum Ausdruck gebracht. Sie haben erklärt, dass sie nicht zur Aufrechterhaltung schädlicher Stereotypen beitragen wollen.
* Boykotte und Kritik: Der Film wurde von Bürgerrechtsgruppen und afroamerikanischen Gemeinschaften weit verbreitet boykottiert und kritisiert. Um weitere Kontroversen zu vermeiden, hat Disney beschlossen, den Film nicht in modernen Heimvideoformaten zu veröffentlichen.
Während der Film für einige einen nostalgischen Wert hat, hat Disney letztendlich entschieden, dass der potenzielle Schaden die potenziellen Gewinne einer Veröffentlichung von „Song of the South“ auf DVD oder Blu-ray überwiegt.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Film noch in einigen Formaten erhältlich ist, beispielsweise auf VHS-Kassetten, und in limitierter Auflage bei bestimmten Streaming-Diensten. Allerdings hat sich Disney aufgrund seines problematischen Inhalts bewusst dafür entschieden, den Film nicht in modernen Formaten allgemein verfügbar zu machen.