1. Konkurrenz durch andere Unterhaltungsformen
- Der Aufstieg von Film, Fernsehen und digitalen Medien hat dem Publikum ein breiteres Spektrum an Unterhaltungsmöglichkeiten geboten und die Nachfrage nach Puppenspielaufführungen verringert.
2. Sich verändernde kulturelle Werte und Praktiken
- In vielen Kulturen sind traditionelle Formen des Puppenspiels mit spezifischen sozialen und religiösen Ritualen und Praktiken verbunden, die jedoch allmählich verschwinden, was zu einem Rückgang der Nachfrage nach Puppenspielern führt.
3. Urbanisierung und Industrialisierung
- Die Abwanderung von Menschen aus ländlichen in städtische Gebiete hat zusammen mit der raschen Industrialisierung zu einer Erosion des traditionellen Kunsthandwerks geführt, was sich auch auf das Puppenspiel ausgewirkt hat.
4. Mangel an finanzieller Unterstützung und Mäzenatentum
- Puppenspiele erfordern oft erhebliche Ressourcen in Bezug auf Material, Ausbildung und Produktionskosten. Um sich zu behaupten, ist finanzielle Unterstützung von Regierungen, Kunstorganisationen und Sponsoren erforderlich, die Finanzierung in diesen Bereichen kann jedoch begrenzt sein.
5. Alterung von Puppenspielern
- Viele traditionelle Puppenspieler, die über bedeutende Fähigkeiten und Kenntnisse in ihrem Handwerk verfügen, werden älter, und es mangelt an jüngeren Puppenspielern, die das Erbe weiterführen könnten, weil es verschiedene Herausforderungen gibt, wie z. B. geringe Karriereaussichten.
6. Geschmack und Vorlieben ändern
- Das zeitgenössische Publikum fühlt sich möglicherweise zu experimentelleren oder unkonventionelleren Formen der Kunst und des Geschichtenerzählens hingezogen, was zu einem geringeren Interesse an traditionellen Puppenspielstilen führt.
Es ist wichtig anzumerken, dass das Puppenspiel zwar vor Herausforderungen steht, es aber Bemühungen gibt, die Kunstform zu bewahren und wiederzubeleben, unter anderem durch Festivals, Schulungsprogramme und kulturelle Institutionen, die sich dem Puppenspiel widmen.