So manifestiert sich das Thema in jedem Buch:
Der unsichtbare Mann:
* Der Protagonist Griffin konzentriert sich ausschließlich auf wissenschaftliche Errungenschaften und ignoriert die möglichen Konsequenzen seiner Erfindung. Er wird von seiner Unsichtbarkeit verzehrt, was zu einem tragischen Untergang führt, da er nicht in der Lage ist, seine eigenen Kräfte zu kontrollieren, und in den Wahnsinn verfällt.
* Der Roman kritisiert das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis, ohne dessen ethische Implikationen zu berücksichtigen. Griffins Maßnahmen verdeutlichen die potenziellen Gefahren eines unkontrollierten wissenschaftlichen Fortschritts und die Notwendigkeit einer sorgfältigen Abwägung seiner Auswirkungen.
Die Zeitmaschine:
* Die Reise des Zeitreisenden in die Zukunft offenbart eine Gesellschaft, die den Folgen ihres technologischen Fortschritts erlegen ist. Die Eloi sind eine Rasse glückseliger, aber intellektuell stagnierender Wesen, während die Morlocks eine unterirdische Rasse sind, die die Überreste einer ehemaligen Arbeiterschaft sind.
* Der Roman untersucht die möglichen gesellschaftlichen und evolutionären Folgen des technologischen Fortschritts. Es dient als warnende Geschichte über die Bedeutung des gesellschaftlichen Gleichgewichts und das Potenzial des technologischen Fortschritts, zu dystopischen Ergebnissen zu führen.
In beiden Romanen nutzt H.G. Wells Science-Fiction als Plattform, um die potenziellen Fallstricke des Fortschritts zu erkunden. Er betont die Bedeutung ethischer Überlegungen und die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Weiterentwicklung. Die Reisen der Protagonisten dienen als warnende Geschichten und verdeutlichen, wie wichtig es ist, die möglichen Konsequenzen wissenschaftlicher Fortschritte zu verstehen.