Macbeth:
* Ehrgeizig und machthungrig: Macbeth wird in erster Linie von seinem Streben nach Macht angetrieben, was ihn dazu bringt, die Prophezeiungen der Hexen bereitwillig als Chance zur Verwirklichung seiner Ziele zu nutzen.
Banquo:
* Skeptisch und vorsichtig: Banquo vertritt eine kritischere Haltung gegenüber den Prophezeiungen der Hexen. Anstatt sie voll und ganz zu akzeptieren, stellt er ihre Gültigkeit und mögliche Konsequenzen in Frage.
* Moralischer Kompass: Macbeth lässt zu, dass die Worte der Hexen seine Gedanken verschlingen und ihn auf einen Weg voller Schuldgefühle, Paranoia und Gewalt führen, um sich die Krone zu sichern.
* Moralische Reflexion: Banquo zeigt einen stärkeren moralischen Kompass und warnt Macbeth vor den Gefahren der Verfolgung der Prophezeiungen. Er ist vorsichtiger im Hinblick auf potenziell heimtückische Konsequenzen und zeigt Loyalität gegenüber König Duncan.
* Emotionale Reaktion: Macbeth ist von den Prophezeiungen zutiefst betroffen und weckt dadurch sein inneres Verlangen nach Macht und Kontrolle, was letztendlich zu seinem Untergang führt.
* Selbstbewusstsein: Banquo denkt über sich selbst, seine Umgebung und die möglichen ethischen Implikationen der Prophezeiungen nach. Er versucht, ihre wahre Bedeutung zu verstehen, anstatt ihnen blind zu folgen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Macbeths ehrgeizige und impulsive Natur ihn anfällig für die verführerischen Worte der Hexen macht, während Banquos skeptischer und vorsichtiger Ansatz es ihm ermöglicht, angesichts ihrer Prophezeiungen einen Sinn für Vernunft und Moral zu bewahren.