- Ben Jonson: Jonson war ein Zeitgenosse Shakespeares und gilt weithin als einer der größten Schriftsteller der elisabethanischen Ära. Er war bekannt für seine satirischen Komödien wie „Volpone“ und „Der Alchemist“. Jonson schrieb auch eine Reihe von Tragödien, darunter „Sejanus His Fall“ und „Catiline“.
- Christopher Marlowe: Marlowe war ein Dramatiker und Dichter, der in jungen Jahren starb, aber einen erheblichen Einfluss auf die englische Literatur hatte. Er ist vor allem für seine tragischen Stücke wie „Dr. Faustus“ und „Tamburlaine die Große“ bekannt. Marlowes Werk zeichnet sich durch die Verwendung leerer Verse und die Auseinandersetzung mit dunklen Themen wie Ehrgeiz und Rache aus.
- Thomas Kyd: Kyd war ein Dramatiker, der vor allem für sein Stück „Die spanische Tragödie“ bekannt ist. Dieses Stück war ein großer Erfolg und gilt als eine der ersten Rachetragödien. Kyds Werk zeichnet sich durch Gewaltanwendung und Sensationslust aus.
- John Webster: Webster war ein Dramatiker, der vor allem für seine Tragödien wie „Die Herzogin von Malfi“ und „Der weiße Teufel“ bekannt ist. Websters Arbeit zeichnet sich durch die Verwendung düsterer Bilder und die Auseinandersetzung mit Themen wie Korruption und Verrat aus.
Um mit Shakespeare mithalten zu können, versuchten diese Dramatiker, ihn an Spektakel und Sensationslust zu übertreffen. Sie verwendeten immer drastischere Gewalt, aufwändigere Kostüme und Bühnenbilder sowie komplexere Handlungen. Sie versuchten auch, ein breiteres Publikum anzusprechen, indem sie Stücke schrieben, die eher populistischer Natur waren.
Letztendlich konnte Shakespeare aufgrund seiner überlegenen schriftstellerischen Fähigkeiten seine Dominanz auf der englischen Bühne behaupten. Seine Stücke waren nuancierter, komplexer und emotionaler als die seiner Konkurrenten. Er hatte auch die natürliche Fähigkeit, mit seinem Publikum in Kontakt zu treten und Charaktere zu erschaffen, die sowohl glaubwürdig als auch nachvollziehbar waren.