* Zu Shakespeares Zeiten gab es kein Urheberrecht. Das Konzept des Urheberrechts entwickelte sich erst im 18. Jahrhundert, daher gab es keinen rechtlichen Rahmen, um Shakespeares Eigentum an seinen Stücken zu schützen.
* Die Stücke wurden oft von mehreren Theatergruppen aufgeführt. Zu Shakespeares Zeiten war es üblich, dass Stücke von mehreren Theatergruppen aufgeführt wurden, von denen jede ihre eigene Version des Stücks schuf. Dies machte es schwierig festzustellen, wem das Stück tatsächlich gehörte.
* Shakespeare wurde oft aus anderen Quellen übernommen. Shakespeares Stücke basierten oft auf Geschichten aus der Geschichte, der Mythologie oder anderen literarischen Werken. Dies machte es schwierig festzustellen, wem das Originalmaterial gehörte, auf dem das Stück basierte.
Aufgrund dieser Faktoren galten die Stücke zu seiner Zeit nicht als Eigentum Shakespeares. Allerdings zählen seine Stücke heute zu den wertvollsten literarischen Werken der Welt und sein Name ist ein Synonym für Genie.