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Liegt ihr Aberglaube bei König Lear?

Während „Aberglaube“ in Shakespeares „König Lear“ nicht ausdrücklich erwähnt wird, ist das Stück reich an Themen und Elementen, die mit Aberglauben verflochten sind. Lassen Sie uns einige Möglichkeiten untersuchen, wie sich dieses Thema manifestiert:

* Das Übernatürliche: Das Stück zeigt die Präsenz des Übernatürlichen durch Figuren wie die Hexen, die als Verkörperung der Macht des Schicksals und des Chaos angesehen werden. Sie sagen Lears zukünftiges Unglück voraus, beeinflussen seine Handlungen und treiben die Handlung voran.

* Omen und Prophezeiungen: Das Stück ist voller Vorzeichen und Prophezeiungen, die oft als Warnungen oder Indikatoren für zukünftige Ereignisse interpretiert werden. Die kryptischen Sprüche des Narren und die Vorhersagen der Hexen bestärken Lears Glauben an die Macht des Schicksals und der Bestimmung.

* Naturphänomene: Der Sturm, der neben Lears emotionalem Zusammenbruch tobt, wird oft als Symbol für das Chaos und die Störung angesehen, die durch menschliche Torheit verursacht werden. Die Natur, die den inneren Aufruhr der Charaktere widerspiegelt, steht im Einklang mit der Überzeugung, dass Naturereignisse menschliche Handlungen und Emotionen widerspiegeln könnten.

* Die Weisheit des Narren: Die Anwesenheit des Narren fungiert als Kontrapunkt zur Rationalität des Gerichts. Er spricht in Rätseln und nutzt Volksweisheiten, wobei er oft auf die Macht des Schicksals und des Glücks anspielt und die dunklere Seite der menschlichen Natur hervorhebt.

* Lears Blindheit: Lears Blindheit gegenüber den wahren Charakteren seiner Töchter kann als eine Form selbstverschuldeter Ignoranz interpretiert werden. Seine Abhängigkeit von Schmeicheleien und seine Unfähigkeit, die Wahrheit zu erkennen, haben ihren Ursprung in dem Wunsch nach einer Welt, in der Ordnung und Vorhersehbarkeit oberste Priorität haben.

Es ist wichtig zu beachten: Während *König Lear* diese Themen untersucht, stellt Shakespeare sie nicht unbedingt als „abergläubisch“ im modernen Sinne dar. Er verbindet diese Elemente gekonnt mit menschlicher Handlungsfähigkeit und Verantwortung.

Letztendlich legt das Stück nahe, dass Schicksal und äußere Kräfte zwar eine Rolle spielen, menschliche Entscheidungen und Handlungen jedoch die treibenden Kräfte hinter der Tragödie sind, die sich abspielt. Aberglaube mag die Überzeugungen der Charaktere beeinflussen, ist aber nicht der einzige Grund für ihre Handlungen oder den tragischen Ausgang des Stücks.

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