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Was trugen kleine Jungen im elisabethanischen Zeitalter?

Kleine Jungen trugen im elisabethanischen Zeitalter, wie die meisten Kinder, Kleidung, die im Wesentlichen Miniaturausgaben erwachsener Kleidung darstellte. Hier ist eine Aufschlüsselung:

Kindheit:

* Pucktücher: Babys wurden eng in Pucktücher eingewickelt, oft aus Leinen oder Wolle. Diese Praxis hielt sie warm, verbesserte ihre Körperhaltung und verhinderte, dass sie sich kratzten.

* Gewand: Sobald Kleinkinder sich bewegen konnten, trugen sie ein einfaches, robenartiges Kleidungsstück, das „Kleid“ oder „Kirtle“ genannt wurde. Diese bestanden oft aus Leinen, Baumwolle oder Wolle und hatten eine lockere Passform für mehr Bewegungsfreiheit.

Kindheit (Alter 2–10):

* Wams und Hosen: Ab einem bestimmten Alter trugen Jungen ein Wams, eine enganliegende Jacke und Kniehosen, also weit sitzende Hosen. Diese bestanden je nach Vermögen der Familie meist aus Leinen, Wolle oder Seide.

* Ärmel: Das Wams hatte oft angesetzte Ärmel, die zur Verzierung gebauscht, aufgeschlitzt oder bestickt werden konnten.

* Shirt: Aus Komfort- und Sauberkeitsgründen wurde unter dem Wams ein Leinenhemd getragen.

* Schlauch: Jungen trugen Strümpfe, sogenannte „Hosen“, die bis zum Knie oder Oberschenkel reichten. Diese bestanden oft aus Wolle oder Leinen und waren manchmal bunt gefärbt.

* Schuhe: Im Alltag wurden Lederschuhe getragen. Diese waren meist schlicht, konnten aber zu besonderen Anlässen mit Schnallen oder Stickereien verziert werden.

Zubehör:

* Hut: Um den Kopf vor Sonne oder Regen zu schützen, wurde eine kleine Mütze oder ein Hut getragen. Der Stil des Hutes variierte je nach Alter des Jungen und Anlass.

* Schmuck: Jungen aus wohlhabenden Familien tragen möglicherweise einfachen Schmuck wie Ringe oder Anhänger.

Wichtige Überlegungen:

* Klasse: Der Reichtum der Familie hatte großen Einfluss auf die Art und Qualität der für die Kleidung verwendeten Materialien. Die Armen trugen möglicherweise einfache Leinenkleidung, während die Reichen luxuriöse Samt- oder Seidenkleidung trugen.

* Mode: Die elisabethanische Mode entwickelte sich ständig weiter und Kleidungsstile konnten sich im Laufe der Zeit erheblich ändern.

Im Großen und Ganzen kleideten sich kleine Jungen im elisabethanischen Zeitalter so, dass sie ihr Alter, Geschlecht und ihren sozialen Status widerspiegelten. Ihre Kleidung war praktisch, bequem und oft stilvoll und spiegelte die Mode der Zeit wider.

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