Gee wurde in Pahiatua, einer Stadt auf der Nordinsel Neuseelands, geboren und studierte an der University of Auckland. Er begann seine Karriere als Schriftsteller in den 1950er Jahren und hat seitdem über 30 Bücher veröffentlicht. Seine Werke wurden weithin für ihre literarische Qualität gelobt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem New Zealand Book Award for Fiction und dem Commonwealth Writers' Prize.
Gees Schriften beschäftigen sich oft mit Themen der neuseeländischen Geschichte, Kultur und Identität. Zu seinen Romanen gehören *The Big Season* (1962), *In My Father's Den* (1972), *The World Laut Barney* (1989) und *The Fire* (2004). Zu seinen Kinderbüchern gehören „The Lonely Kid“ (1968), „The Underdogs“ (1972) und „The Dolphin Song“ (1984).
Gee ist außerdem ein bekannter Essayist und Rezensent. Seine Essays wurden in verschiedenen Publikationen veröffentlicht, darunter *Landfall*, *The Listener* und *The New Zealand Herald*. Er unterrichtete außerdem kreatives Schreiben an der University of Auckland und der University of Waikato.
Zusätzlich zu seinen literarischen Leistungen war Gee in der neuseeländischen Kunstszene aktiv. Er war Gründungsdirektor des New Zealand Writers' Workshop und war Vorstandsmitglied mehrerer Literaturorganisationen. Für seine Verdienste um die Literatur wurde ihm 1995 außerdem der neuseeländische Verdienstorden verliehen.
Maurice Gee ist eine bedeutende literarische Persönlichkeit in Neuseeland und seine Schriften hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf die literarische Kultur des Landes. Er ist ein Meister der Kurzgeschichte und des Romans, und seine Werke werden sowohl in Neuseeland als auch im Ausland viel gelesen und bewundert.