Er ist bekannt für seine Arbeiten zur walisischen Syntax und Phonologie sowie zu Themen der allgemeinen Grammatiktheorie, wie der Natur von Klitikern, der Semantik der Stimmung und dem Begriff der grammatikalischen Abhängigkeit. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zu den Sprachen von Wales und der Bretagne veröffentlicht und Gastvorträge an vielen Universitäten und Konferenzen in Europa und Nordamerika gehalten.
Er war Vizepräsident der Philological Society of Great Britain und Herausgeber der Proceedings. Er ist außerdem Präsident der Celtic League, einer internationalen Organisation, die sich für die Rechte keltischer Nationen und Völker einsetzt.
Er wurde am 15. Februar 1950 in Carmarthenshire, Westwales, geboren. Er studierte walisische Sprache und Literatur am University College in Swansea und erwarb anschließend einen M.A.-Abschluss in Linguistik an der University of Wales in Aberystwyth. Anschließend promovierte er in Linguistik an der University of Reading.
Er hatte akademische Positionen an der University of Wales, Aberystwyth; die Universität Oxford; die Universität Manchester; und der University of Michigan, Ann Arbor. Er wurde 1992 zum Professor für Linguistik an der Bangor University ernannt und 2004 zum Dekan der Fakultät für Kunst- und Sozialwissenschaften ernannt. Er trat 2012 von seinen Ämtern zurück, arbeitet aber weiterhin als emeritierter Professor.
Neben seiner akademischen Arbeit engagiert sich Mark Gwynne Jones aktiv für die Förderung der walisischen Sprache und Kultur. Er ist ehemaliger Vorsitzender des Welsh Language Board und ehemaliger Präsident des Welsh National Eisteddfod. Er ist Mitglied des Gorsedd of Bards, einer alten walisischen Kulturinstitution, und wurde für seinen Beitrag zur walisischen Literatur und Kultur mit der Gorsedd-Goldmedaille ausgezeichnet.