1. Willy Lomans Träume: Willy Loman träumte schon immer davon, große Verkaufserfolge zu erzielen und seiner Familie ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Er erkennt jedoch nicht, dass sich die Welt um ihn herum verändert hat und dass seine Geschäftstechniken veraltet sind.
2. Flashback-Sequenzen: Das Stück befasst sich mit Willys Vergangenheit anhand von Rückblenden. Wir erfahren etwas über seine Kämpfe, Bestrebungen und unerfüllten Ambitionen, die sein gegenwärtiges Versagen und seine geistige Instabilität geprägt haben.
3. Familienbeziehungen: Willys Beziehung zu seinen Söhnen Biff und Happy ist angespannt. Biff ist vom leeren Streben seines Vaters nach Erfolg desillusioniert und gibt seine Pläne auf, in Willys Fußstapfen zu treten. Happy wirkt optimistischer, ist aber genauso verloren und richtungslos wie Biff. Willys Frau Linda bleibt ihm trotz seiner Mängel treu, kann aber nicht umhin, seine Abwärtsspirale zu erkennen.
4. Schein vs. Realität: Willys Wahrnehmung seiner selbst und seiner Situation steht oft im Widerspruch zur Realität. Er vertieft sich in Fantasien und Wahnvorstellungen, um mit seinen Fehlern fertig zu werden, klammert sich an die Vergangenheit und weigert sich, die Veränderungen in der Gegenwart zu akzeptieren.
5. Verrat und Desillusionierung: Willy wird mit seinem Gefühl des Verrats konfrontiert, als er herausfindet, dass Biff nie den Erfolg erreicht hat, an den er geglaubt hatte. Dieses Zerplatzen seiner Illusionen führt zu Willys völligem Nervenzusammenbruch.
6. Tragisches Ende: In einem verzweifelten Versuch, nach seinem Tod für seine Familie zu sorgen, begeht Willy Selbstmord. Das Stück endet damit, dass sich die Familie Loman mit den Folgen seines Todes auseinandersetzt und versucht, sein tragisches Ende zu verarbeiten.
In Millers Stück geht es um Themen wie den amerikanischen Traum, die Kosten, die mit der Verfolgung unrealistischer Wünsche verbunden sind, familiäre Beziehungen und den menschlichen Tribut, der entsteht, wenn man in einem Kreislauf aus Selbsttäuschung und Scheitern gefangen ist. „Der Tod eines Handlungsreisenden“ bleibt eine ergreifende und zum Nachdenken anregende Auseinandersetzung mit der Komplexität der menschlichen Erfahrung.