Der Overhead-Projektor, auch Overhead-Transparentprojektor oder OHP genannt, ist ein Gerät, das ein vergrößertes Bild einer transparenten Folie auf eine Leinwand projiziert. Es wird am häufigsten in Klassenzimmern und Hörsälen eingesetzt, kann aber auch in anderen Umgebungen eingesetzt werden.
Der Overheadprojektor wurde 1932 von J.L. Love, einem Professor an der University of Denver, erfunden. Das ursprüngliche Design von Love verwendete eine Glühbirne zur Projektion des Bildes, spätere Modelle verwendeten jedoch leistungsstärkere Halogenlampen. Im Laufe der Jahre wurde der Overheadprojektor durch verschiedene Funktionen verbessert, wie zum Beispiel Autofokus, Fernbedienung und die Möglichkeit, Bilder von einem Computer zu projizieren.
Overheadprojektoren werden auch heute noch in vielen Klassenzimmern eingesetzt, sie werden jedoch zunehmend durch digitale Projektoren ersetzt. Dennoch bleibt der Overheadprojektor ein wertvolles Hilfsmittel für Lehrer, da er relativ kostengünstig und einfach zu bedienen ist. Es ist außerdem vielseitig und kann zum Projizieren einer Vielzahl von Materialien verwendet werden, darunter Dias, Folien und sogar 3D-Objekte.