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Was hat Irving Fisher getan?

Irving Fisher (1867–1947) war ein äußerst einflussreicher amerikanischer Ökonom, bekannt für seine Beiträge zu:

1. Geldtheorie und Geldpolitik:

* Die Quantitätstheorie des Geldes: Fisher ist vor allem für seine konsequente Entwicklung der Quantitätstheorie des Geldes bekannt, die besagt, dass das Preisniveau direkt proportional zur Geldmenge ist. Seine Arbeiten zu dieser Theorie, einschließlich der „Fisher-Gleichung“ (MV=PT), bleiben ein Eckpfeiler der Makroökonomie.

* Deflation und Schulden: Er war ein starker Befürworter stabiler Preise und warnte vor den Gefahren einer Deflation und argumentierte, dass diese zu wirtschaftlicher Instabilität und einer Spirale sinkender Preise und Produktion führen könnte. Er glaubte, dass eine Deflation die Schuldenlast verschlimmern und zu einer Deflationsspirale führen könnte.

* Zinssätze und Inflation: Er formulierte den berühmten „Fisher-Effekt“, der vorschlägt, dass sich die Nominalzinsen an die erwartete Inflation anpassen. Dies bedeutet, dass eine höhere Inflation zu höheren Nominalzinsen führt, um den Kaufkraftverlust auszugleichen.

2. Ökonometrie und Statistik:

* Indexnummern: Fisher leistete wichtige Beiträge zur Entwicklung von Indexzahlen, die zur Messung von Preis-, Produktions- und anderen Wirtschaftsvariablenänderungen im Laufe der Zeit verwendet werden. Er entwickelte den „Fisher Ideal Index“, der heute weit verbreitet ist.

3. Andere Bereiche:

* Nützlichkeitstheorie: Er entwickelte wichtige Ideen zu Nutzen und Verbraucherverhalten, darunter das „Fisherian Model of Intertemporal Choice“, das erklärt, wie Menschen im Laufe der Zeit Entscheidungen über Konsum und Sparen treffen.

* Soziale Verantwortung: Fisher war ein aktiver Verfechter sozialer Belange, insbesondere in den Bereichen Eugenik und öffentliche Gesundheit. Er glaubte, dass die Wirtschaft zur Verbesserung der Gesellschaft genutzt werden könne.

Wichtige Veröffentlichungen:

* Die Kaufkraft des Geldes (1911): Dieses Buch lieferte eine detaillierte und gründliche Analyse der Quantitätstheorie des Geldes.

* The Theory of Interest (1930): In diesem Buch wurde seine Zinstheorie und ihr Zusammenhang mit der Inflation und anderen wirtschaftlichen Faktoren dargelegt.

Auswirkungen und Vermächtnis:

Die Arbeit von Irving Fisher hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf das Gebiet der Wirtschaftswissenschaften. Seine Beiträge zur Geldtheorie und Ökonometrie sind auch heute noch relevant. Er gilt als einer der einflussreichsten Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeit prägt weiterhin unser Verständnis darüber, wie sich Geld und Kredit auf die Wirtschaft auswirken.

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