Hier sind einige wichtige Punkte zu seinem Erbe:
* „Appell an die farbigen Bürger der Welt“ (1829): Diese Broschüre, die als Meilenstein in der afroamerikanischen Literatur und im abolitionistischen Denken gilt, forderte versklavte Menschen auf, für ihre Freiheit zu kämpfen, auch wenn dies den Rückgriff auf Gewalt bedeutete. Es verbreitete sich weithin im Norden und Süden und löste hitzige Debatten über die Sklaverei und ihre Auswirkungen aus.
* Radikaler Abolitionismus: Walkers Schriften lehnten den damals vorherrschenden schrittweisen Ansatz des Abolitionismus ab und forderten eine sofortige und bedingungslose Emanzipation. Er argumentierte, dass Sklaverei moralisch falsch und eine Verletzung der Naturrechte sei.
* Einfluss auf die afroamerikanische Identität: Walkers Arbeit prägte die Entwicklung der afroamerikanischen Identität und des afroamerikanischen Bewusstseins. Er betonte das gemeinsame Erbe und die gemeinsamen Erfahrungen von Menschen afrikanischer Abstammung und förderte ein Gemeinschaftsgefühl und kollektives Handeln.
* Anti-Sklaverei-Aktivismus: Walker war ein starker Verfechter abolitionistischer Anliegen und organisierte Treffen und Vorträge, um seine Botschaft zu verbreiten. Er beteiligte sich auch an der Underground Railroad und half versklavten Menschen bei der Flucht in die Freiheit.
Trotz seines relativ kurzen Lebens hinterließ David Walkers kraftvolle und kompromisslose Stimme ein bleibendes Erbe im Kampf für Rassengleichheit und Freiheit. Er gilt als mutige und einflussreiche Persönlichkeit der Abolitionistenbewegung.