Was hat Jean Henri Dunant getan?
Jean Henri Dunant war ein Schweizer Geschäftsmann und Sozialaktivist, der als Gründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung gilt .
Folgendes hat er getan:
* Zeuge der Schlacht von Solferino: Im Jahr 1859 wurde Dunant Zeuge der Schrecken der Schlacht von Solferino, einer Schlacht im Zweiten Italienischen Unabhängigkeitskrieg. Das Leid der verwundeten Soldaten auf beiden Seiten und der Mangel an medizinischer Versorgung berührten ihn zutiefst.
* „Eine Erinnerung an Solferino“: Inspiriert von dieser Erfahrung schrieb Dunant 1862 ein Buch mit dem Titel „Eine Erinnerung an Solferino“, in dem er die Gründung freiwilliger Hilfsvereine zur Unterstützung der Verwundeten in Kriegszeiten forderte.
* Genfer Abkommen: Sein Buch und sein Engagement trugen dazu bei, die Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) im Jahr 1863 einzuleiten. Dunant spielte auch eine Schlüsselrolle bei der Ausarbeitung der ersten Genfer Konvention im Jahr 1864, die den Schutz verwundeter Soldaten und medizinischem Personal während des Krieges festlegte.
* Friedensnobelpreis: Dunant erhielt 1901 zusammen mit Frédéric Passy den ersten Friedensnobelpreis für sein humanitäres Engagement.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Arbeit von Jean Henri Dunant zur Gründung der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und zur Einführung der Genfer Konventionen führte, die unzählige Leben gerettet und die Schwachen bei Konflikten und Katastrophen auf der ganzen Welt geschützt haben.