* Vereinigung der Pikten und Schotten: Kenneth MacAlpin, ein Nachkomme der Dál Riata-Könige des gälischen Irlands, wird die Vereinigung des piktischen Königreichs im Norden mit dem gälischen Königreich Dál Riata im Westen zugeschrieben. Diese Vereinigung legte den Grundstein für das Königreich Schottland, wie wir es heute kennen.
* Errichtung einer neuen königlichen Linie: Indem Kenneth MacAlpin sowohl die piktische als auch die irisch-schottische Linie für sich beanspruchte, begründete er eine neue königliche Dynastie, die Schottland für die kommenden Jahrhunderte regierte. Dieser Schritt markierte einen Wendepunkt in der schottischen Geschichte und begründete eine neue nationale Identität und eine starke zentrale Autorität.
* Territoriumserweiterung: Unter seiner Herrschaft erweiterte das Königreich Schottland sein Territorium erheblich und verschob seine Grenzen nach Norden und Osten. Diese Expansion trug dazu bei, die Macht und den Einfluss des Königreichs zu festigen.
* Vermächtnis: Während Kenneth MacAlpins Herrschaft relativ kurz war (von 843 bis 858), waren seine Erfolge von langer Dauer. Er gilt als der erste König Schottlands und sein Erbe prägt weiterhin die schottische Identität und Geschichte.
Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass in einigen historischen Berichten die genaue Natur und Bedeutung der Rolle von Kenneth MacAlpin diskutiert wird. Einige Wissenschaftler argumentieren, dass der Einigungsprozess bereits vor seiner Herrschaft begann und dass er lediglich bestehende politische Trends ausnutzte. Dennoch markierte seine Herrschaft einen entscheidenden Wendepunkt in der schottischen Geschichte und festigte seinen Platz als Schlüsselfigur bei der Bildung der schottischen Nation.