Margaret Mitchell war eine amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Sie ist vor allem für ihren Roman „Vom Winde verweht“ aus dem Jahr 1936 bekannt, der mit dem Pulitzer-Preis für Belletristik ausgezeichnet wurde und in mehr als 30 Sprachen übersetzt wurde. Mitchell wurde 1900 in Atlanta, Georgia, geboren und starb 1949.
Margaret Mitchell wurde am 8. November 1900 in Atlanta, Georgia, geboren. Ihr Vater, Eugene Muse Mitchell, war ein bekannter Anwalt vor Ort und ihre Mutter, Mary Isabel Stephens Mitchell, war Hausfrau. Mitchell hatte zwei ältere Brüder, Stephen und Russell.
Mitchell zeigte schon früh Interesse am Schreiben und begann bereits in ihrer Kindheit, Geschichten zu schreiben. Sie besuchte das Washington Seminary für Mädchen in Atlanta und studierte später am Smith College in Massachusetts. Mitchell verließ Smith nach zwei Jahren und kehrte nach Atlanta zurück.
In Atlanta arbeitete Mitchell als Journalist für das Atlanta Journal. Außerdem schrieb sie Kurzgeschichten und Gedichte für verschiedene Zeitschriften. 1926 lernte sie John Marsh kennen, einen erfolgreichen Geschäftsmann. Sie heirateten 1925 und bekamen 1927 eine Tochter, Margaret Julia Marsh.
Mitchell verbrachte das nächste Jahrzehnt damit, an ihrem Roman „Vom Winde verweht“ zu arbeiten. Der Roman erschien 1936 und war sofort ein Bestseller. Es wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und weltweit millionenfach verkauft.
„Vom Winde verweht“ erzählt die Geschichte von Scarlett O’Hara, einer jungen Frau, die während des amerikanischen Bürgerkriegs aufwächst. Der Roman spielt in Georgia und folgt Scarletts Weg von der Tochter eines verwöhnten Plantagenbesitzers zu einer harten und einfallsreichen Überlebenskünstlerin.
„Vom Winde verweht“ gewann 1937 den Pulitzer-Preis für Belletristik. Der Roman wurde 1939 auch in einem Film mit Vivien Leigh und Clark Gable verfilmt. Der Film war ein großer Erfolg und gewann acht Oscars, darunter den Preis für den besten Film.
Mitchell starb 1949 bei einem Autounfall in Atlanta. Sie war 48 Jahre alt.