* Folklore-Ursprünge: Jack Frost ist eine Figur, die in verschiedenen Folkloretraditionen vorkommt, die Jahrhunderte zurückreichen. Die frühesten Erwähnungen finden sich in der europäischen Folklore, insbesondere in England und Deutschland.
* Literatur- und Theaterauftritte: Die Figur wurde im Laufe der Geschichte von verschiedenen Autoren und Dramatikern populär gemacht, wobei jeder ihm seine eigene Persönlichkeit und Geschichte verlieh. Einige bemerkenswerte Beispiele sind:
* „The Christmas Carol“ von Charles Dickens (1843): In diesem Roman gibt es eine Figur namens „Der Geist von Christmas Present“, die oft als Ähnlichkeit mit Jack Frost dargestellt wird.
* „The Frost King“ von Louisa May Alcott (1894): In dieser Kindergeschichte geht es um eine Figur namens „Der Frostkönig“, die zwar nicht gerade Jack Frost ist, aber viele Ähnlichkeiten aufweist.
* „Jack Frost“ von James Riley (1901): Dies ist eine der ersten Kindergeschichten mit einer Figur namens „Jack Frost“, die eine freundliche, schelmische Figur zu sein scheint.
* Moderne Interpretationen: Im Laufe der Jahre wurde Jack Frost in der Populärkultur durch Filme, Fernsehsendungen und Bücher weiterentwickelt und neu interpretiert, wobei jede Wiederholung zur Mythologie der Figur beitrug. Vor allem:
* „Der Aufstieg der Wächter“ (2012): Dieser Animationsfilm von DreamWorks Animation zeigt eine Version von Jack Frost als mächtigen, schelmischen Wächter, der beim Schutz von Kindern hilft. Diese Version des Charakters ist heute wohl die bekannteste.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es unmöglich ist, einen einzigen Schöpfer für Jack Frost zu nennen. Er ist ein Produkt jahrhundertelanger Folklore, Literatur und Populärkultur, wobei verschiedene Autoren und Künstler der Figur ihre eigenen Interpretationen hinzugefügt haben.