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Warum wechselt der Autor in Anne of Green Gables vom narrativen Schreiben zum Brief?

Der Autor, L.M. Montgomery, wechselt in *Anne of Green Gables* nicht wirklich vom narrativen Schreiben zum Brief. Der gesamte Roman ist in der Erzählung der dritten Person geschrieben, das heißt, die Geschichte wird von einem externen Erzähler erzählt.

Es gibt jedoch Abschnitte, in denen die Geschichte durch Briefe erzählt wird. Diese Briefe dienen mehreren Zwecken:

* Bietet Einblick in die Gedanken der Charaktere: Die Briefe ermöglichen dem Leser einen direkten Zugang zu den Gedanken und Gefühlen von Figuren wie Anne und Diana. Dies gibt uns ein tieferes Verständnis ihrer inneren Welt und erhöht ihre Komplexität.

* Erweitert die Handlung: Briefe können neue Informationen einführen oder bestehende Handlungsstränge weiterentwickeln. Beispielsweise enthüllen die Briefe zwischen Anne und ihrer Brieffreundin Philippa Einzelheiten über Annes Familiengeschichte und ihre Hoffnungen für die Zukunft.

* Erzeugt ein Gefühl von Realismus: Durch die Verwendung von Buchstaben wirkt die Geschichte realistischer und nachvollziehbarer. Es zeigt, wie die Menschen im frühen 20. Jahrhundert kommunizierten, und hilft den Lesern, sich auf persönlicher Ebene mit den Charakteren zu verbinden.

* Fügt Humor und Charme hinzu: Die Briefe enthalten oft witzige Beobachtungen, lustige Anekdoten und liebenswerte Momente, die zum unbeschwerten und charmanten Charakter des Romans beitragen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Anne of Green Gables“ zwar in einer Erzählung in der dritten Person geschrieben ist, die Einbeziehung von Buchstaben jedoch das Geschichtenerzählen verbessert, indem sie Einblicke in die Gedanken der Charaktere gewährt, die Handlung erweitert, ein Gefühl von Realismus erzeugt und Humor und Charme hinzufügt.

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