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Wer hat John A. MacDonald beeinflusst?

John A. Macdonald, der erste Premierminister Kanadas, wurde im Laufe seines Lebens von einer Vielzahl von Persönlichkeiten und Ideen beeinflusst. Hier sind einige der wichtigsten Einflüsse:

Frühes Leben und politische Einflüsse:

* Sein Vater: Archibald Macdonald, ein schottischer Einwanderer und erfolgreicher Geschäftsmann, vermittelte seinem Sohn eine starke Arbeitsmoral und den Glauben an Eigenständigkeit.

* Frühe politische Erfahrungen: Seine frühe Karriere als Anwalt und Politiker in Oberkanada machte ihn mit den aktuellen Debatten und Themen vertraut, insbesondere mit den Spannungen zwischen der französischen und der englischen Gemeinschaft.

* Das große Reformgesetz von 1832: Diese bahnbrechende britische Gesetzgebung, die das Stimmrecht erweiterte, beeinflusste Macdonalds Glauben an die Bedeutung einer repräsentativen Regierung.

Politische Mentoren und Verbündete:

* George Brown: Brown, ein prominenter liberaler Politiker, war Macdonalds politischer Rivale, aber auch ein Mitarbeiter in der Konföderationsfrage. Sie bildeten 1858 eine kurzlebige Koalitionsregierung.

* Thomas D'Arcy McGee: Als prominenter irisch-kanadischer Politiker war McGee ein starker Befürworter der Konföderation und beeinflusste Macdonalds Verständnis der Notwendigkeit eines vereinten Kanadas.

* Sir John Colborne: Colborne war in Macdonalds Anfangsjahren Vizegouverneur von Oberkanada und ein starker Befürworter der britischen imperialen Kontrolle. Dies beeinflusste wahrscheinlich Macdonalds eigene Ansicht über die Bedeutung des britischen Einflusses in Kanada.

Politische Ideologien:

* Konservatismus: Macdonald war ein überzeugter Konservativer und glaubte an die Bedeutung von Tradition, Hierarchie und einer starken Regierung. Er glaubte an die Aufrechterhaltung einer engen Beziehung zu Großbritannien.

* Nationalismus: Während Macdonald sich für eine starke Verbindung zu Großbritannien einsetzte, glaubte er auch an die Bedeutung der kanadischen Selbstverwaltung und des Aufbaus einer nationalen Identität.

* Pragmatismus: Macdonald war für seinen Pragmatismus und seine Kompromissfähigkeit bekannt. Er war bereit, mit verschiedenen politischen Fraktionen zusammenzuarbeiten, um seine Ziele zu erreichen, darunter auch mit seinen Rivalen, den Liberalen.

Spezifische Einflüsse auf die Konföderation:

* Der Durham-Bericht: Dieses einflussreiche Dokument, das 1838 von der britischen Regierung in Auftrag gegeben wurde, empfahl ein geeintes Kanada mit einer stärkeren Zentralregierung. Macdonald war ein starker Befürworter dieser Empfehlung.

* Die Charlottetown-Konferenz: Dieses Treffen der Kolonialführer im Jahr 1864, bei dem eine Seeunion besprochen werden sollte, ebnete letztendlich den Weg für die Konföderation. Macdonald war eine Schlüsselfigur bei der Neuausrichtung der Konferenz auf eine breitere Gewerkschaft.

* Die Quebec-Konferenz: Dieses Treffen im Jahr 1864 führte zur Ausarbeitung der „Quebec-Resolutionen“, die den Grundstein für den British North America Act (die Grundlage für die Kanadische Konföderation) legten. Macdonald war einer der führenden Architekten dieser Vorsätze.

Es ist wichtig anzumerken, dass dies nur einige der wichtigsten Einflüsse auf John A. Macdonalds Leben und Karriere sind. Er war eine komplexe und vielschichtige Persönlichkeit, deren Ansichten von einer Vielzahl von Faktoren geprägt wurden.

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