Antike griechische Philosophen:
* Aristoteles (384-322 v. Chr.): Obwohl Aristoteles oft als „Mittelweg“ zwischen Empirismus und Rationalismus angesehen wird, legte er in seinen wissenschaftlichen und philosophischen Untersuchungen großen Wert auf Beobachtung und Erfahrung. Er glaubte, dass Wissen aus einer Kombination von Sinneserfahrung und Vernunft entstamme.
* Epikur (341-270 v. Chr.): Als Anhänger Demokrits konzentrierte sich Epikur auf die Rolle der Sinneswahrnehmung beim Verständnis der Welt. Er glaubte, dass alles Wissen auf Sinneseindrücken beruhte und lehnte die Existenz angeborener Ideen ab.
Philosophen der Frühen Neuzeit:
* Francis Bacon (1561-1626): Bacon gilt als Vater des modernen Empirismus. Er plädierte für einen strengen, induktiven Ansatz zum Wissenserwerb, der auf Beobachtung, Experimenten und der Sammlung empirischer Daten beruhte. Er glaubte, dass Wissenschaft durch sorgfältige Beobachtung und Experimente betrieben werden sollte, was zur Entwicklung neuer Theorien auf der Grundlage von Beweisen führen sollte.
* John Locke (1632-1704): Locke argumentierte bekanntlich, dass der Geist bei der Geburt eine „tabula rasa“ (leere Tafel) sei, was bedeutet, dass alles Wissen aus Erfahrung abgeleitet sei. Er unterschied zwischen primären Eigenschaften (den Objekten innewohnende Eigenschaften wie Form und Größe) und sekundären Eigenschaften (subjektive Wahrnehmungen wie Farbe und Geruch).
Weitere wichtige Zahlen:
* Thomas Hobbes (1588-1679): Obwohl Hobbes kein strenger Empirist war, betonte er die Rolle der Sinneserfahrung bei der Bildung unseres Verständnisses der Welt.
* George Berkeley (1685-1753): Berkeley war ein radikaler Empiriker, der argumentierte, dass die einzigen Dinge, die wir mit Sicherheit wissen können, unsere eigenen Wahrnehmungen sind. Er erklärte bekanntlich:„Sein heißt wahrgenommen werden.“
Wichtige Beiträge früher Empiriker:
* Konzentrieren Sie sich auf Erfahrung als Wissensquelle: Dies stellte die traditionelle Betonung der Vernunft und angeborener Ideen in Frage.
* Schwerpunkt auf Beobachtung und Experimentieren: Damit wurde der Grundstein für moderne wissenschaftliche Methoden gelegt.
* Ablehnung abstrakter Spekulationen: Frühe Empiriker versuchten, Wissen in der greifbaren Realität zu verankern.
* Entwicklung von Theorien der Wahrnehmung und der Natur des Geistes: Diese Ideen beeinflussten das spätere philosophische und psychologische Denken.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Begriff „frühe Empiristen“ weit gefasst ist und diese Philosophen unterschiedliche Ansichten vertraten. Sie alle teilten jedoch ein grundlegendes Bekenntnis zu der Idee, dass Erfahrung die ultimative Quelle des Wissens ist.