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Worum geht es in Ihrem Mistress Eyes Sonett 130 Shakespeare?

In Shakespeares Sonett 130 geht es um die Liebe des Sprechers zu seiner Geliebten trotz ihrer körperlichen Unvollkommenheiten. Der Sprecher vergleicht zunächst die Augen seiner Geliebten mit der Sonne, räumt dann aber ein, dass sie nicht so hell und klar seien. Er vergleicht ihren Atem weiterhin mit Parfüm, gibt jedoch zu, dass er nicht so süß ist. Ihre Lippen sind nicht so rot wie Korallen und ihre Brüste sind nicht so weiß wie Schnee. Der Sprecher besteht jedoch darauf, dass er sie liebt, obwohl sie nicht perfekt ist. Er argumentiert, dass ihre Unvollkommenheiten sie menschlicher und sympathischer machen. Abschließend sagt er, dass er seine Geliebte mit all ihren Fehlern lieber hätte als jede andere Frau auf der Welt.

Hier ist eine detailliertere Analyse des Sonetts:

* Der Sprecher vergleicht zunächst die Augen seiner Herrin mit der Sonne. Dies ist ein sehr großes Kompliment, da die Sonne oft als Symbol für Schönheit und Vollkommenheit angesehen wird. Allerdings relativiert die Sprecherin diesen Vergleich schnell, indem sie sagt, dass ihre Augen nicht so hell oder so klar seien wie die Sonne. Dies deutet darauf hin, dass der Sprecher nicht blind für die Fehler seiner Geliebten ist, sondern dass er sie trotzdem liebt.

* Der Sprecher vergleicht dann den Atem seiner Herrin mit Parfüm. Auch dies ist ein positiver Vergleich, da Parfüm oft als Symbol für Süße und Duft angesehen wird. Allerdings relativiert die Sprecherin diesen Vergleich erneut, indem sie sagt, dass ihr Atem nicht so süß sei wie Parfüm. Dies deutet darauf hin, dass der Sprecher nicht versucht, seine Geliebte zu idealisieren, sondern dass er ihre Fehler realistisch einschätzt.

* Der Sprecher vergleicht dann die Lippen seiner Herrin mit Korallen und ihre Brüste mit Schnee. Dies sind wiederum positive Vergleiche, da Korallen oft als Symbol für Schönheit und Schnee oft als Symbol für Reinheit angesehen werden. Allerdings relativiert die Sprecherin diese Vergleiche erneut, indem sie sagt, dass ihre Lippen nicht so rot wie Korallen und ihre Brüste nicht so weiß wie Schnee seien. Dies deutet darauf hin, dass der Sprecher nicht versucht, seine Geliebte zu etwas zu machen, was sie nicht ist, sondern dass er einfach seine Liebe zu ihr zum Ausdruck bringt, mit all ihren Fehlern.

* Der Redner schließt mit den Worten, dass er lieber seine Geliebte mit all ihren Fehlern hätte als jede andere Frau auf der Welt. Dies ist eine kraftvolle Liebesbekundung, denn sie zeigt, dass der Sprecher bereit ist, seine Geliebte so zu akzeptieren, wie sie ist, ohne zu versuchen, sie zu ändern. Dies deutet darauf hin, dass die Liebe des Sprechers zu seiner Geliebten wahr und bedingungslos ist.

Insgesamt ist Sonnet 130 eine schöne und bewegende Hommage an die Kraft der Liebe. Es zeigt, dass Liebe selbst die offensichtlichsten Fehler überwinden kann und dass es möglich ist, Schönheit in der Unvollkommenheit zu finden.

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