Die Texte fangen Benjamins inneren Konflikt ein, während er mit den moralischen Implikationen seiner Handlungen und der emotionalen Belastung, die sie für ihn bedeuten, zu kämpfen hat. Das Lied wurde zu einer ikonischen Darstellung der sexuellen Erforschung und moralischen Ambiguität, die die Gegenkulturbewegung der 1960er Jahre kennzeichnete.
Die ersten Zeilen des Liedes geben den Ton für die Erzählung vor, als Benjamin seine Faszination für Mrs. Robinson und ihre Anziehungskraft gesteht:
„Auf Sie, Mrs. Robinson
Jesus liebt dich mehr, als du ahnen wirst“
Benjamin erkennt die verbotene Natur der Beziehung und seine eigenen Schuldgefühle und Verwirrung. Die Verweise auf „Jesus“ und „Sünde“ deuten auf die moralischen und religiösen Untertöne der Situation hin und spiegeln die gesellschaftlichen Erwartungen der Zeit wider.
Im Verlauf des Liedes drückt Benjamin seine Sehnsucht nach einer tieferen Verbindung mit Mrs. Robinson aus, fühlt sich aber auch durch ihre Affäre gefangen und erstickt:
„Ich kann fühlen, wie die Erde über meinen Kopf fällt
Und während sich meine Augen an das Licht gewöhnen
Ich befinde mich allein im Bibelgürtel
Und ich habe keine Freunde“
Die Texte rufen ein Gefühl der Isolation und Einsamkeit hervor und heben Benjamins innere Kämpfe und die emotionalen Konsequenzen seiner Handlungen hervor.
Der Refrain wird im gesamten Lied zu einem wiederkehrenden Refrain und betont das zentrale Thema von Benjamins unerwiderter Liebe und seinem Wunsch nach Erfüllung:
„Wo bist du hin, Joe DiMaggio?
Eine Nation richtet ihre einsamen Augen auf dich
„Woo hoo, hoo“
Indem er sich auf Joe DiMaggio bezieht, einen berühmten Baseballspieler, der für seine gescheiterten Ehen bekannt war, zieht Benjamin eine Parallele zu seiner eigenen Situation und der Sehnsucht nach echter Verbindung inmitten gesellschaftlicher Zwänge.
„Mrs. Robinson“ fängt nicht nur die Komplexität einer illegalen Beziehung ein, sondern dient auch als Kommentar zu gesellschaftlichen Konventionen, moralischen Dilemmata und der Suche nach wahrer Liebe und Akzeptanz in einer sich verändernden Gesellschaft.