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Warum schreibt Michael Morpurgo immer über Krieg?

Michael Morpurgo schreibt nicht *immer* über Krieg. Während es ein vorherrschendes Thema in seinem Werk ist, insbesondere in seinen frühen Büchern, schreibt er auch über viele andere Themen:

* Kinder und Familie: Viele seiner Geschichten drehen sich um die Beziehungen von Kindern zu ihren Familien, oft mit Themen wie Verlust, Widerstandsfähigkeit und Erwachsenwerden. Beispiele hierfür sind „Der Schmetterlingslöwe“, „Das Kriegsross“ und „Private Peaceful“.

* Tiere: Morpurgo ist bekannt für seine Darstellungen von Tieren, insbesondere Pferden, sowohl in historischen als auch in modernen Umgebungen.

* Natur und Umwelt: Die Natur spielt in vielen seiner Geschichten eine bedeutende Rolle, oft dient sie als Kulisse für die Reisen der Charaktere oder spiegelt ihre inneren Gefühle wider.

* Historische Belletristik: Während der Krieg in seinen historischen Romanen oft eine Rolle spielt, untersucht Morpurgo verschiedene historische Perioden und Ereignisse, darunter den Ersten, Zweiten Weltkrieg und die Napoleonischen Kriege.

* Mythologie und Folklore: Einige seiner Bücher, wie „Kensuke’s Kingdom“, lassen sich von Mythologie und Folklore inspirieren und verweben fantastische Elemente mit realistischen Schauplätzen.

Warum Morpurgo über Krieg schreibt:

* Persönliche Verbindung: Morpurgo diente in der britischen Armee, was wahrscheinlich sein Verständnis der Auswirkungen des Krieges beeinflusste. Er hat darüber gesprochen, wie wichtig es ist, sich an die Opfer der Soldaten und die bleibenden Auswirkungen von Konflikten zu erinnern.

* Moralischer Kompass: In seinen Kriegsgeschichten geht es oft um Themen wie Mut, Loyalität, Mitgefühl und die Komplexität der Moral in Konfliktzeiten. Sein Ziel ist es, die Leser dazu aufzufordern, kritisch über die Folgen des Krieges und seine Auswirkungen auf Einzelpersonen und Gesellschaften nachzudenken.

* Junge Zielgruppen erreichen: Durch die Darstellung des Krieges aus der Sicht von Kindern macht Morpurgo dieses komplexe Thema jüngeren Lesern zugänglich und fördert so Verständnis und Empathie.

* Ehrungsgeschichte: Morpurgo greift oft auf reale Erfahrungen und historische Ereignisse zurück, um Geschichten zu erschaffen, die der Vergangenheit Tribut zollen und die Bedeutung der Erinnerung betonen.

Es ist wichtig anzumerken, dass Morpurgos Arbeit vielfältig ist und viele Themen umfasst. Obwohl der Krieg ein wiederkehrendes Thema ist, steht er nicht im Mittelpunkt seiner Schriften. Er erforscht ein breites Spektrum menschlicher Erfahrungen, Emotionen und Beziehungen durch fesselnde Erzählungen, die Publikum jeden Alters fesseln.

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