Argumente dafür, dass der Fremde ein Geist ist:
* Unerklärte Fähigkeiten: Der Fremde weist übermenschliche Fähigkeiten auf, wie seine scheinbar unmögliche Schnelligkeit, Stärke und Widerstandsfähigkeit.
* Geheimnisvolle Ursprünge: Seine Vergangenheit ist voller Geheimnisse. Er taucht aus dem Nichts auf und verschwindet spurlos.
* Symbolischer Charakter: Seine Rolle als rachsüchtiger Geist, der der Stadt Gerechtigkeit bringt, passt zu den Themen Tod und Vergeltung im Film.
* Visuelle Hinweise: Die Kinematografie zeigt ihn oft in einem verschwommenen oder ätherischen Licht und betont so seine jenseitige Natur.
Argumente dagegen, dass der Fremde ein Geist ist:
* Physische Präsenz: Trotz seiner ungewöhnlichen Fähigkeiten interagiert der Fremde mit der physischen Welt. Er trinkt, isst und nimmt an körperlichen Kämpfen teil.
* Motivation: Seine Beweggründe scheinen menschlich zu sein, er sucht Rache für das Unrecht, das der Stadt zugefügt wurde.
* Offene Interpretation: Clint Eastwood, der Regisseur und Hauptdarsteller, hat die übernatürliche Natur des Fremden nie ausdrücklich bestätigt und lässt die Interpretation durch das Publikum offen.
Letztendlich ermutigt der Film den Zuschauer, selbst zu entscheiden, ob der Fremde ein Geist oder einfach nur ein sehr geschicktes und rätselhaftes Individuum ist. Diese Mehrdeutigkeit trägt zur eindringlichen Atmosphäre des Films bei und ermöglicht eine tiefere Auseinandersetzung mit Themen wie Gerechtigkeit, Rache und der Natur von Gut und Böse.