In „Die Kinder“ sagt der namenlose Erzähler nie explizit, was mit seinen Eltern „falsch“ ist. Die Geschichte impliziert jedoch mehrere Probleme:
* Emotionale Distanz: Die Eltern werden als distanziert und emotional distanziert von ihren Kindern dargestellt. Sie führen oberflächliche Gespräche und scheinen sich mehr um ihre eigenen Ängste als um das Wohlergehen ihrer Kinder zu kümmern.
* Mangelnde Kommunikation: Die Familie hat Schwierigkeiten, effektiv zu kommunizieren, was zu Missverständnissen und Frustration führt. Die Eltern des Erzählers werden als verschlossen und unwillig dargestellt, ihre Gedanken und Gefühle mitzuteilen.
* Unrealistische Erwartungen: Die Eltern haben unrealistische Erwartungen an ihre Kinder, insbesondere hinsichtlich ihres Verständnisses der Konzepte und Emotionen Erwachsener. Sie setzen die Kinder unter Druck, sich älter zu verhalten, als sie sind, was zu einem Gefühl der Entfremdung führt.
Anstatt direkt zu sagen, was los ist, nutzt Barthelme subtile Details und die Beobachtungen des Erzählers, um das Bild einer dysfunktionalen Familie zu zeichnen, in der die Kommunikation angespannt ist und es an emotionaler Bindung mangelt.