* Dem afroamerikanischen Erlebnis eine Stimme geben: Dunbar war ein starker Fürsprecher seiner Gemeinde. Seine oft in Landessprache verfassten Werke stellten realistisch das Leben, die Kämpfe und die Freuden der Schwarzen in einer Zeit immenser sozialer und politischer Veränderungen dar. Dazu gehörten Themen wie Rassismus, Armut, Hoffnung und Resilienz.
* Rassenvorurteile in Frage stellen: Mit seinem ergreifenden und oft humorvollen Schreiben wollte Dunbar die vorherrschenden Stereotypen und Vorurteile seiner Zeit in Frage stellen. Er versuchte, die Menschlichkeit und Komplexität der schwarzen Amerikaner zu zeigen und ging dabei über die engen, oft erniedrigenden Darstellungen hinaus, die in der Literatur dieser Zeit vorherrschen.
* Aufwertung der schwarzen Kultur und Sprache: Dunbars Werk würdigte die afroamerikanische Kultur und die Schönheit der englischen Umgangssprache der Schwarzen. Sein Ziel war es, seinen Reichtum und seine Ausdruckskraft zu demonstrieren und seinen einzigartigen Beitrag zum Gefüge der amerikanischen Sprache und Literatur hervorzuheben.
* Erforschung der Themen Identität und Zugehörigkeit: Dunbars Charaktere setzen sich mit Fragen der Identität, Zugehörigkeit und der Suche nach ihrem Platz in einer Gesellschaft auseinander, die sie oft ausschloss. In seinen Werken thematisierte er die Herausforderungen und Erfolge bei der Bewältigung einer von Rassenspaltungen geprägten Welt.
Schlüsselwerke:
* „Wir tragen die Maske“ (Gedicht): Eine kraftvolle Erkundung der Dualität der schwarzen Erfahrung, die die Maske darstellt, die getragen wird, um Schmerz und Verletzlichkeit zu verbergen.
* "The Sport of the Gods" (Roman): Erforscht die harte Realität des Rassismus und seine Auswirkungen auf eine schwarze Familie, die versucht, sich im Süden ein Leben aufzubauen.
* „Lyrics of Lowly Life“ (Gedichtsammlung): Eine wegweisende Sammlung, die Dunbars Ruf als bedeutende Stimme in der afroamerikanischen Literatur begründete.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Paul Laurence Dunbars Lebenswerk darauf ausgerichtet war, Literatur als Werkzeug für gesellschaftlichen Wandel zu nutzen, die Komplexität des Lebens der schwarzen Amerikaner darzustellen und zur Entwicklung einer eindeutig schwarzen literarischen Tradition beizutragen.